Primary Health Care Corporation: 750 Experten nehmen an der Eröffnungszeremonie der 3. International Primary Care Conference teil

Doha, Katar (ots/PRNewswire) – Mehr als 700 internationale Gesundheitsexperten, wichtige Meinungsführer, Primärversorgungsspezialisten, Chirurgen, praktische Ärzte und andere Mediziner nahmen gestern Abend an der feierlichen Eröffnung der 3. International Primary Care Conference (Internationale Konferenz zur Primärversorgung) in Doha teil. Primary Healthcare Corporation war Gastgeber der Konferenz unter der Schirmherrschaft von Ihrer Exzellenz Dr. Hanan Al Kuwari, der Gesundheitsministerin von Katar, in Partnerschaft mit der Hamad Medical Corporation und den offiziellen Sponsoren Oreedoo und QNB.

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Bei der Konferenz unter der Leitung von Dr. Mariam Abdul Malik, Managing Director von PHCC, sprachen weltbekannte Gesundheitsexperten, unter anderen der Hauptredner Dr. Ahmed Al Shaatti, Lord Ara Drazi, Professorin Maureen Topps und viele andere namhafte Redner aus dem Bereich der Primärversorgung.

Auf lokaler Ebene waren unter den Teilnehmern Mediziner vom PHCC, dem Ministerium für Volksgesundheit, der Universität von Katar, dem Weill Cornell Qatar College, dem Sidra Research Center und dem Calgary College of Nursing. Internationale Experten, die an der Konferenz teilnahmen, waren aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Kanada, Irland, dem Libanon und benachbarten GCC-Ländern einschließlich Kuwait und Oman angereist.

In ihrer Eröffnungsrede sagte Dr. Abdul Malik: „Infolge der klugen Führung Seiner Hoheit Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani, der Investitionen in Gesundheit und Wohlbefinden der Nation zu einer der Hauptprioritäten der Qatar National Vision 2030 gemacht hat, haben wir die Ehre, diese Triebkraft durch unser Engagement für die Weiterentwicklung der Grundversorgung zu reflektieren.

Die diesjährige Konferenz wird eine Feier dessen signalisieren, was bereits erreicht wurde, und einen Schwerpunkt auf die Förderung eines gesunden Lebensstils, Prävention, Früherkennung und langfristiger Unterstützung für Patienten und ihre Familien setzen. Die nächsten drei Tage werden Grundlagen für zukünftige Entwicklungen in der primären Gesundheitsversorgung weltweit legen. Die Konferenz wird eine Plattform für den Wissensaustausch darstellen, ein Forum für Diskussionen über Best Practices bieten und Katars Vermächtnis zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen durch die Bereitstellung einer herausragenden Gesundheitsversorgung stärken.“

58 Seminare und wissenschaftliche Vorträge sollen im Laufe der 3-Tages-Konferenz gehalten werden. Sie werden sich mit den Herausforderungen und Entwicklungen der Grundversorgung beschäftigen und eine Plattform bieten, um Veränderungen anzustoßen und bewährte Methoden zu verbessern.

Am ersten Tag hielt der Hauptredner Dr. Ahmad Al Shatti, Berater und medizinischer Leiter im Bereich Arbeits- und Umweltmedizin, OHD, MoH aus Kuwait einen Vortrag darüber, wie man den Grundstein für gesündere Gemeinden und eine bessere Zukunft legen könne.

Dr. Ahmad Al Shatti kommentierte: „Die Zentren primärer Gesundheitsversorgung sind die Eckpfeiler des Gesundheitswesens, unverzichtbar für die Gesundheit und das Wohlbefinden und eine Notwendigkeit für eine nachhaltige Entwicklung des Einzelnen, der Kommunen und der Länder.

Dieser Vortrag wird viele verwandte Konzepte und Initiativen aufgreifen, darunter die Sustainable Development Goals (SDG’s), die Gesundheitsprioritäten, Strategien und Pläne von Eastern Mediterranean Regional (EMR), eine aktuelle Lageanalyse der nicht ansteckenden Krankheiten (NCD’s) als ein Beispiel aus der Praxis und eine Initiative für gesunde Städte, Gesundheit und Klimawandel, Kultur und Verhalten.

Im Anschluss daran wird Professor Michael Kidd, Professor und Vorsitzender des Department of Family & Community Medicine University of Toronto Canada einen Vortrag zu dem Thema „Wie Grundversorgung die Gesundheit aus Ihrer Perspektive unterstützen kann“ halten.

Bei den Sitzungen am ersten Tag werden auch Gespräche zu kleineren chirurgische Eingriffen, ein Workshop zu Knie- und Schulter-Untersuchungen und ein Workshop zum Thema „Identifizierung und Unterstützung autistischer Kinder in der Gesellschaft“ stattfinden.

Ein Teilnehmer der Konferenz und Hauptredner ist Lord Ara Darzi, Leiter des Institute of Global Health Innovation am Imperial College in London, The Paul Hamlyn Chair of Surgery am Imperial College und dem Institute of Cancer Research. Er kommentierte: „Die Primary Health Care Corporation (PHCC) hat unter der inspirierenden Leitung von Dr. Mariam Abdulmalik auf großartige Weise den Weg bereitet, um solide Grundlagen für das Gesundheitswesen zu schaffen und wurde dafür mit der diamantenen Auszeichnung international anerkannt. Sie ist bestrebt, Betreuung von höchster Qualität zu bieten, die Patientensicherheit zu gewährleisten und konzentriert sich auf die Erfahrungen von Patienten. Durch die Einführung des Modells der Familienmedizin, die Durchführung von Krebsvorsorgeuntersuchungen, die Eröffnung des neuen Gesundheitszentrums und die Einführung von Wellness-Kliniken sorgt die PHCC dafür, dass die Bevölkerung von Katar sich für einen positiven Lebensstil entscheidet, um ein Gleichgewicht bei der körperlichen, geistigen und emotionalen Gesundheit zu finden, und sie unterstützt Menschen dabei, ein längeres, gesünderes und produktiveres Leben zu führen.“

Pressekontakt:

PublicRelationsandMedia@phcc.gov.qa, +974-5509-3146

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VW Skandal – ARAG Rechtsschutz: Oberlandesgerichte Düsseldorf, Hamm, Schleswig-Holstein, München stellen sich gegen die ARAG

Lahr (ots) – Im VW Abgasskandal hat die Arag Rechtsschutzversicherung in zahlreichen Fällen die Deckung verweigert und somit den Kunden, obwohl diese oft pünktlich ihre Versicherungsbeiträge bezahlt haben, ihre Versicherungsleistungen nicht gewährt. In vielen Fällen hat sich die Arag darauf berufen, dass keine hinreichenden Erfolgsaussichten bestehen würden in den VW Fällen bzw. dass ein Vorgehen mutwillig sei.

Die im Verbraucher- und Versicherungsrecht tätige Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat daraufhin massenhaft Klagen gegen die Arag Rechtsschutzversicherung erhoben. In den allermeisten Fällen haben die von der Kanzlei vertretenen Versicherungsnehmer gegen die Arag gewonnen in der 1. Instanz. In den meisten Fällen hat die Arag gegen diese Urteile Berufung eingelegt. Zwischenzeitlich haben sich nunmehr verschiedene Oberlandesgerichte zu dem Deckungsverhalten der Arag geäußert.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 77/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen für ein Vorgehen gegen VW hinreichende Erfolgsaussichten. Dies gilt auch gegenüber dem Händler.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 65/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag verurteilt, die Kosten eines Stichentscheids zu tragen. Bei einem Stichentscheid handelt es sich um eine gutachterliche Stellungnahme zu den Erfolgsaussichten. Eine solche Begutachtung hatte die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vorgenommen. Dies ist in den Rechtsschutzbedingungen so vorgesehen und beruht auf § 128 VVG. Die Arag ließ es sich jedoch nicht nehmen und bezahlte die Kosten nicht. Daraufhin erhob die Kanzlei Klage. Diese Klage hat nunmehr nach Ansicht des Oberlandesgerichts Erfolg und die Arag muss die Kosten bezahlen.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 74/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen für ein Vorgehen gegen VW hinreichende Erfolgsaussichten. Der Kläger verstoße mit seiner beabsichtigten Rechtsverfolgung auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Es sei ihm nach Ansicht des Oberlandesgerichts nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussicht mit rechtlichen Schritten gegen die Volkswagen AG zuzuwarten.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 87/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen gegen ein Vorgehen gegen den Fahrzeughersteller hinreichende Erfolgsaussichten. Der Kläger verstoße mit seiner beabsichtigten Rechtsverfolgung auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Es sei ihm nach Ansicht des Oberlandesgerichts nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussicht mit rechtlichen Schritten zuzuwarten.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 90/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen gegen ein Vorgehen gegen den Fahrzeughersteller hinreichende Erfolgsaussichten. Der Kläger verstoße mit seiner beabsichtigten Rechtsverfolgung auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Es sei ihm nach Ansicht des Oberlandesgerichts nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussicht mit rechtlichen Schritten zuzuwarten.

In dem Berufungsverfahren vor dem schleswig-holsteinischen Oberlandesgericht, 16 U 62/17 hat das Oberlandesgericht mitgeteilt, dass eine Berufung der Arag gegen ein Urteil des Landgerichts Kiel, 13 O 226/16 nahezu keinen Erfolg hat. In diesem Fall wollte die Arag wiederum nicht die Kosten für die gutachterliche Stellungnahme (Stichentscheid) bezahlen. Das Landgericht hatte die Arag jedoch dazu verurteilt. Das Oberlandesgericht teilt nunmehr mit, dass die Kosten von der Arag zu übernehmen sind.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht München 24 U 2759/17 hat das Landgericht München I der Deckunsklage stattgegeben, jedoch die Kosten für den Stichentscheid nicht für begründet gehalten. Dagegen legte der Kläger Berufung ein. Das Oberlandesgericht München hat nunmehr einen Hinweis erteilt. Die Arag habe in diesem Verfahren zu Unrecht die Kosten für den gefertigten Stichentscheid der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH nicht übernommen. Diese Kosten seien jedoch von der Arag zu tragen.

In einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Hamm, 20 U 145/17 hat das Oberlandesgericht Hamm auf die BGH-Rechtsprechung, IV ZR 266/14 hingewiesen und der Arag empfohlen, den Anspruch des Klägers anzuerkennen.

Somit zeigt sich insbesondere beim „Heimatgericht“ der Arag in Düsseldorf eine klare Tendenz. Die Arag Rechtsschutzversicherung hat in den oben genannten Fällen die Deckung zu Unrecht verweigert. Die Fälle sind derart eindeutig, dass das Oberlandesgericht durch einstimmigen Beschluss ohne mündlich zu verhandeln die Berufungen zurückweisen möchte. Die Verfahren wurden allesamt von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführt, die das Folgende mitteilt: „Schlimmer kann es für die Arag nicht kommen. Wenn das Heimatgericht derart eindeutig die Ansprüche der Versicherungsnehmer für gegeben hält und die Berufung durch einstimmigen Beschluss zurückweisen möchte, ist dies eine klare Ansage an die Arag: das Verhalten in den oben genannten Fällen war rechtswidrig und die Deckung wurde zu Unrecht verweigert, wie wir es schon lange propagiert haben. Versicherungsnehmer der Arag sollten sich das Verhalten der Arag nicht weiter gefallen lassen und die Arag verklagen bzw. den Rechtsschutzversicherungsvertrag kündigen und zu einem anderen Versicherer wechseln.“

Pressekontakt:

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Einsteinallee 1/1
77933 Lahr
Telefon: 07821 / 92 37 68 – 0
Fax: 07821 / 92 37 68 – 889
kanzlei@dr-stoll-kollegen.de
www.vw-schaden.de

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MDR-Umschau zu „Paradise Papers“ Ökonom: Steuerschlupflöcher wird es immer geben

Leipzig (ots) – Die Politik wird nach Ansicht des Ökonomen Gunther Schnabl nie vollständig Steuerschlupflöcher schließen können. Das Kapital sei international mobil, es fließe dort ab, wo besteuert, kontrolliert und reguliert werde, wie etwa in Deutschland, sagte Schnabl dem MDR-Wirtschaftsmagazin Umschau als Reaktion auf die Veröffentlichung der sogenannten Paradise Papers.

Das Geld fließe dann dorthin, wo sich Staaten mit Besteuerung, Kontrollen und Regulierungen zurückhalten würden, wie zum Beispiel auf Malta oder in Panama. „Reiche Menschen und große Unternehmen können, nicht zuletzt mit finanziellen Zuwendungen für Parteien, Gesetzgebungsprozesse so beeinflussen, dass sich neue Schlupflöcher auftun, wenn alte geschlossen werden“, sagte Schnabl weiter.

Das durch die Steuervermeidung entgangene Geld holen sich die Industriestaaten auf andere Weise zurück, da die westlichen Wohlfahrtsstaaten große Ausgabenverpflichtungen haben, die finanziert werden wollen, so Schnabl. Die Politik besteuere deshalb die Mittelschicht immer stärker.

„Da aber die Anzahl der jungen Menschen abnimmt und die Löhne von jungen Menschen immer weiter abgesenkt werden, sinken auch die Steuerleistungen dieser Bevölkerungsgruppe.“ Dann müssten unweigerlich die älteren Menschen aus der Mittelschicht stärker besteuert werden. Eine Konsequenz daraus sei beispielsweise die Doppelbesteuerung der Renten.

Gunther Schnabl ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Leipzig.

Unter Angabe der Quelle sofort frei

   MDR-Magazin Umschau 
   Dienstag, 07.11., 20:15 Uhr, MDR Fernsehen 

Pressekontakt:

Susanne Odenthal, Presse und Information,
Tel. (0341) 300 6455 bzw. presse@mdr.de.

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MDR-Umschau zu „Paradise Papers“ Ökonom: Steuerschlupflöcher wird
es immer geben
gründung GmbH

LexisNexis Risk Solutions bringt durch die Gründung des europäischen Telematikaustauschs und des ersten pan-europäischen Kfz-Versicherungsgremiums für vernetzte Fahrzeuge OEMs und Versicherer zusammen

München (ots/PRNewswire) – In einer Entwicklung, die zukunftsweisend für die Regelungen von Kfz-Versicherungen in Europa sein wird, können Versicherungsanbieter und OEMs der Automobilbranche in der gesamten Region jetzt auf den LexisNexis® Telematikaustausch zugreifen. Dabei handelt es sich um eine zentrale Plattform mit Daten zu Fahrverhalten und vernetzten Fahrzeugen, die unabhängig von der Datenquelle einen einheitlichen Einblick über Risiken und Fahrerbewertungen liefern.

Im Rahmen dieser Einführung und zur Unterstützung des Marktwachstums schafft LexisNexis Risk Solutions auch ein pan-europäisches Kfz-Versicherungsgremium, für das sechs der Top-Ten-Versicherer weltweit bereits ihr Teilnahmeinteresse bestätigt haben. Beide Entwicklungen werden das Wachstum von Usage Based Insurance (UBI, auf dem Nutzerverhalten basierende Versicherungstarife) für internetfähige Fahrzeuge beschleunigen. Für den Kunden werden so eine größere Auswahl, fairere Preise und höhere Datensicherheit und Mobilität gewährleistet, indem die Automobil- und Versicherungsbranche die ersten Schritte unternehmen, UBI auf dem Massenmarkt anzubieten.

Durch die Einführung des LexisNexis Telematikaustauschs in Europa werden neben den bewährten Daten von Nachrüstgeräten und Drittanbietern auch Fahrdaten hinzugefügt, die direkt von den OEMs gesammelt werden. Die Fahrdaten werden normiert und Attribute erstellt, um hohe Qualität und angereicherte Bewertungsdaten zu liefern, die als Teil der UBI-Programme der Versicherer und OEMs einfließen. Versicherer und OEMs erhalten somit für die Angebotserstellung erstmalig kosteneffektiven Zugang zum gesamten Versicherungsmarkt, während sie weiterhin ihre persönlichen UBI-Programme nutzen können.

Neben Partnerschaftsprogrammen können OEMs sich jetzt in den LexisNexis Telematikaustausch integrieren, um UBI, First Notice of Loss (FNOL, Schadenerstmeldung), Rückrufprogramme und andere Anwendungsfälle für vernetzte Fahrzeuge sowohl für den Fahrer als auch für das pan-europäische Kfz-Versicherungsgremium zu entwickeln.

Paul Stacy, Direktor für Telematik und OEM bei LexisNexis Risk Solutions, kommentiert: „Es gab eine regelrechte Explosion bei Geräten und Technologien, um Fahr- und Fahrzeugdaten zu sammeln – und eine noch größere Explosion bei den Daten aus diesen Quellen. Sowohl Versicherer als auch OEMs suchten nach einer Möglichkeit, die Daten gemeinsam zu nutzen und einen einheitlichen Einblick in die Risiken unabhängig von der Methode zu erhalten, die zum Sammeln der Daten verwendet wurde: ein vernetztes Auto, eine Black Box oder ein 12-V-Zubehörteil. UBI setzt sich immer mehr durch und dadurch wächst der Bedarf, Beurteilungen mit mehr Vertrauen und Konsistenz durchzuführen. Die Entwicklung des LexisNexis Telematikaustauschs wuchs aus dieser Anforderung als eine Erweiterung unserer Big-Data-Plattform, HPCC Systems, um eine Datennormierung und Big-Data-Management für Aftermarket-Verhaltensdaten und Fahrzeugdaten zu liefern.“

„Die Versicherer und der Automobilmarkt erhalten so die Technologieplattform, die Ressourcen und den Umfang an Daten, die sie zur Entwicklung neuer Produkte für eine bessere Kundenbindung benötigen. Kunden ermöglicht dies die Datenmobilität und Auswahl gemäß der neuen Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) und dadurch mehr Selbstauswahl sowie Analysen der traditionellen Verlaufs- und Echtzeitfahrerdaten sowie eine Fahrerbeurteilung.“

Rutger Van Der Wall, Vizepräsident für globale Produkte und Versicherungen bei LexisNexis Risk Solutions, fügt hinzu: „Das vernetzte Fahrzeug wird die Basis für Kfz-Versicherungsprodukte, die Kosten für alle OEMs zur Integration mit allen Versicherern ist jedoch ein branchenweites Multi-Milliarden-Euro-Problem. Um ein ähnliches Ergebnis wie den LexisNexis Telematikaustausch zu erzielen, müssten über 40 Fahrzeugmarken von ca. 20 OEMs sich mit über 1.000 europäischen Versicherern und Maklern verknüpfen – das sind ca. 20.000 Verbindungen. Es ist einfach zu teuer für die Branche.“

„LexisNexis Risk Solutions hat sich seine Erfahrung im Bereich Kfz-Versicherungen, Kredit- und Finanzmärkte zunutze gemacht und in diesen Dienst investiert und diesen bereits vorentwickelt. Der Kunde ist König – der Austausch löst das branchenweite Problem, Kunden hervorragende Produkte zum richtigen Preis zu bieten, ohne die Auswahlmöglichkeiten einzuschränken.“

LexisNexis Risk Solutions

Bei LexisNexis Risk Solutions glauben wir an die Macht der Daten und erweiterter Analysen für ein besseres Risikomanagement. Mit über 40 Jahren Erfahrung sind wir der vertraute Anbieter von Datenanalysen für Unternehmen, die fundierte Einblicke zur Risikoverwaltung und zur Ergebnisverbesserung suchen und gleichzeitig den höchsten Standard für Sicherheit und Datenschutz aufrecht erhalten. LexisNexis Risk Solutions hat seinen Hauptsitz in Atlanta, USA, bedient Kunden in über 100 Ländern und ist Teil der RELX Group, einem globalen Anbieter von Informationen und Analysen für professionelle und Geschäftskunden in vielen Branchen. Weitere Informationen finden Sie unter www.risk.lexisnexis.com.

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LexisNexis Risk Solutions bringt durch die Gründung des europäischen Telematikaustauschs und des ersten pan-europäischen Kfz-Versicherungsgremiums für vernetzte Fahrzeuge OEMs und Versicherer zusammen
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