dena-Kongress: Kuhlmann plädiert für Fokus auf CO2-ReduzierungEnergiewendegipfel gibt Einblick in Agenda für integrierte Energiewende

Berlin (ots) – Einen Tag vor Beginn des Kongresses der Deutschen Energie-Agentur (dena) am Montag in Berlin hat der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, Andreas Kuhlmann, dafür plädiert, in der Energiewende den Fokus auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu richten. „Durch die Sondierungsgespräche der Jamaika-Parteien und die UN-Klimakonferenz steht die Energiewende wieder oben auf der politischen Agenda. Wichtig ist jetzt, dass wir uns nicht in Debatten über Einzelmaßnahmen verstricken und damit die Perspektive verengen. Das große Ziel ist eine nahezu emissionsfreie Volkswirtschaft im Jahr 2050. Mit welchen Technologien und Geschäftsmodellen wir dieses Ziel erreichen, kann heute niemand genau sagen; aber wir können heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass innovative Unternehmen diese Technologien und Geschäftsmodelle entwickeln.

Wir brauchen einen neuen ökonomischen Rahmen, der den Markt konsequent auf die Reduzierung von CO2-Emissionen ausrichtet. Überall sind Innovationen gefragt, in Energie, Industrie, Gebäude, Verkehr und über die Sektoren hinweg. Das historisch gewachsene System aus technologiespezifischen Steuern, Umlagen und Abgaben ist zu einem Dschungel angewachsen, der die Entwicklung hemmt. Mit einem neuen ökonomischen Rahmen können wir das System vereinfachen und klare Anreize für die Reduktion von CO2-Emissionen setzen. Innerhalb dieses Rahmens können Unternehmen im Wettbewerb nach den besten Lösungen für Klimaschutz und integrierte Energiewende suchen. Das wäre ein großer Wurf. Darauf sollten wir unseren Mut und unsere Gestaltungskraft konzentrieren. Dieser Ansatz müsste auch für alle Jamaika-Parteien attraktiv sein, denn er bringt mehr Marktwirtschaft (FDP), mehr Fokussierung auf Klimaschutz (Grüne) und eine Zukunftsperspektive für den Industriestandort Deutschland (CDU/CSU).

Der dena-Kongress kommt deshalb gerade zur rechten Zeit. Als erster Energiewendegipfel nach der Bundestagswahl bietet er die Gelegenheit, die Debatte zu vertiefen, das Bewusstsein für die Herausforderungen zu schärfen und neue Partnerschaften aufzubauen. Viele Akteure haben sich in den letzten Wochen eingebracht, um der Debatte über die Zukunft der Energiewende Impulse zu geben – die dena zum Beispiel mit der Leitstudie Integrierte Energiewende, der Gebäudestudie, der E-Fuels-Studie, der Studie über Alternativen zur Finanzierung des EEG und, gemeinsam mit 15 Energie- und Klimaschutzexperten, mit einer Initiative zur Bepreisung von CO2. Viele dieser Akteure kommen auf dem dena-Kongress zu Wort. Gleichzeitig zeigen wir, welche Erfolgsprojekte die Energiewende bereits hervorgebracht hat. Und wir bieten eine Bühne für Start-ups und Unternehmen, die ihre Geschäftsideen für Energiewende und Klimaschutz präsentieren.“

dena-Kongress: zwei Tage volles Energiewendeprogramm

Am ersten Tag des dena-Kongresses stehen die zentralen Herausforderungen für Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt: Wie sieht der Weg zu einem integrierten Energiesystem aus? Welche Transformationspfade muss Deutschland einschlagen, um seine Klimaschutzziele zu erreichen? Hierzu werden unter anderem Sprecher der neuen Bundestagsfraktionen Stellung beziehen. Andreas Kuhlmann wird Zwischenergebnisse aus der Leitstudie Integrierte Energiewende vorstellen. Führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden über den ökonomischen Rahmen der Energiewende diskutieren.

Der Schwerpunkt des zweiten Kongresstags liegt auf neuen Geschäftsmodellen, smarten Lösungsansätzen und Best-Practice-Beispielen für die Umsetzung der Energiewende. Thematisiert werden unter anderem nachhaltige Stadtentwicklung, Digitalisierung sowie energetische Gebäudesanierung und Infrastruktur. Im Rahmen des Kongresses wird die dena den internationalen Energy Efficiency Award für herausragende Energieeffizienzprojekte verleihen. Bei der Abendveranstaltung am 20. November werden die deutschen Finalisten des internationalen Wettbewerbs Start Up Energy Transition (SET) ihre innovativen Geschäftsmodelle präsentieren und Experten über die Perspektiven für den internationalen Klimaschutz diskutieren. Für die zweite Runde des SET Award hat die dena kürzlich auf der UN-Klimakonferenz in Bonn die Bewerbungsphase eröffnet.

Zu den Referentinnen und Referenten gehören unter anderem: Jochen Flasbarth (Bundesumweltministerium), Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, MCC / Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Barbara Ettinger-Brinckmann (Bundesarchitektenkammer), Chad Frischmann (Drawdown-Projekt), Tuomo Hatakka (Vattenfall Europe), Dr. Timm Kehler (Zukunft ERDGAS), Ole Møller-Jensen (Danfoss), Dr. Barbara Schlomann (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI), Prof. Dr. Laurence Tubiana (European Climate Foundation), Adrian Willig (Institut für Wärme und Oeltechnik, IWO).

Erwartet werden insgesamt über 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem dena-Kongress am 20. und 21. November im bcc Berlin Congress Center. Weitere Informationen unter www.dena-kongress.de.

Über den Verlauf des Kongresses berichtet die dena live unter www.dena.de/kongress-live.

Hinweis zur Anmeldung: Die Online-Anmeldung ist nicht mehr möglich. Kurzentschlossene können sich vor Ort registrieren. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.

Hinweis für Redaktionen: Für die Akkreditierung ist ein gültiger Presseausweis erforderlich.

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Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Dr. Philipp Prein, Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin
Mobil: +49 (0)173-626 84 41, Tel: +49 (0)30 66 777-641
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dena-Kongress: Kuhlmann plädiert für Fokus auf CO2-Reduzierung
Energiewendegipfel gibt Einblick in Agenda für integrierte Energiewende gesellschaft GmbH

AGTOS GmbH beauftragt PSI mit der Einführung eines ERP-Systems PSIpenta steuert Prozesse und verbindet Standorte in Deutschland und Polen

Berlin (ots) – Das PSI-Tochterunternehmen PSI Automotive & Industry GmbH wurde von der Emsdetter AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH mit der Einführung der neuen Version 9 des ERP-Systems PSIpenta beauftragt. PSIpenta löst eine seit Firmengründung gewachsene Eigenentwicklung ab.

Zukünftig wird PSIpenta zwei Unternehmensstandorte in Deutschland und Polen miteinander verbinden, logistisch übergreifende Prozesse im Vertrieb, in der Produktion und im Service von Schleuderrad-Strahlmaschinen steuern und unterstützen.

Der Lieferumfang umfasst neben PSIpenta, die Module Versandmodul und Kostenrechnung, PSIfinance sowie aus der Palette der Manufacturing Execution System (MES)-Komponenten, die Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung. Für das artikel- und variantenreichte Produktgeschäft der AGTOS kommt der PSI-eigene Variantenmanager mit integriertem Produktkonfigurator zum Einsatz. Abgerundet wird die Gesamtlösung durch das Datawarehouse/Business Intelligence (DWH/BI).

Nach einem klassischen Auswahlverfahren konnte sich die PSI mit ihrem ERP-System PSIpenta als integrative Gesamtlösung durchsetzen. Den Ausschlag gab das hohe Verständnis für die produktionstypischen Anforderungen eines Anlagenbauers. Technisch konnte PSI insbesondere durch ihre Prozesse in der Mehrwerkesteuerung (Multisite) überzeugen. So können zukünftig komplexe Fertigungsprozesse über das zweite Werk in Polen organisiert, in einer Sicht konsolidiert und schließlich mit einer Kostenrechnung unternehmensweit zusammengefasst werden.

Die Einbindung des zweiten Produktionsstandortes in Polen mit konsolidierender Sicht auf unterschiedlich komplexe Beschaffungs-, Produktions- und Logistikprozesse besaß von Beginn an eine hohe Priorität. Neben den klassischen ERP-Standards des PSIpenta waren Kompetenz, Lösungsbereitschaft und Bedienerfreundlichkeit ausschlaggebend. PSIpenta-Anwender können zukünftig durch das PSI-Java-basierte Framework mit dem neuen PSI-Click-Design intuitiv die Oberfläche selbst gestalten und kombinieren.

Die AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH wurde 2001 gegründet und bietet Schleuderrad-Strahlanlagen an, die direkt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Das Unternehmen beschäftigt ca. 170 Mitarbeiter, unterhält eine moderne Produktion im eigenen Werk in Polen und ein umfassendes Lager an ihrem Hauptsitz in Emsdetten. www.agtos.de

Der PSI-Konzern entwickelt und integriert auf der Basis eigener Softwareprodukte komplette Lösungen für Energiemanagement (Energienetze, Energiehandel), Produktionsmanagement (Rohstoffgewinnung, Metallerzeugung, Automotive, Maschinenbau, Logistik) und Infrastrukturmanagement für Verkehr und Sicherheit. PSI wurde 1969 gegründet und beschäftigt weltweit 1.650 Mitarbeiter. www.psi.de

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PSI Software AG
Bozana Matejcek
Konzernpressereferentin
Dircksenstraße 42-44
10178 Berlin
Deutschland
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Fax +49 30 2801 1000
E-Mail: BMatejcek@psi.de

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Birte Pauls: Schonungslose Aufarbeitung notwendig

Kiel (ots) – Zum NDR-Film „Vergessene Seelen“ erklärt die sozialpolitische Sprecherin der SPD, Birte Pauls:

Der NDR-Film „Vergessen Seelen“ zeigt wie über 3000 Heimkinder und psychisch kranke Erwachsene im Landeskrankenhaus Schleswig in den 50er und 60er Jahren durch Medikamententests zu Versuchsobjekten gemacht wurden. Durch das Vorgehen verantwortungsloser Ärzte und einer menschenverachtenden Pharmaindustrie wurde ihnen unsägliches Leid zugefügt, welches ihr weiteres Leben dauerhaft geprägt hat.

Wir erwarten, dass die wissenschaftliche Aufarbeitung, die von der Küstenkoalition im Frühjahr angeschoben und jetzt endlich auf den Weg gebracht wurde, auch weiterhin schonungslos betrieben wird. Das sind wir den Betroffenen schuldig. Dafür muss das Land ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Die Pharmaindustrie darf nicht aus der moralischen und finanziellen Verantwortung gelassen werden, genauso wie auch die weiteren Beteiligten – sofern diese noch am Leben sind. Die bereits zur Verfügung gestellte finanzielle Anerkennung ist nur ein schwacher Trost und beileibe keine Wiedergutmachung.

Pressekontakt:

Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)

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Birte Pauls: Schonungslose Aufarbeitung notwendig gesellschaft kaufen mantel

MEDICA 2017 und COMPAMED 2017 gehen an den Start – medizinische Fachwelt trifft sich in Düsseldorf

Düsseldorf (ots) – Von morgen bis einschließlich Donnerstag (13. – 16. November 2017) kommt die medizinische Fachwelt aus Praxen, Kliniken, Forschung, Industrie und Fachhandel wieder in Düsseldorf zu ihrem zentralen Treffpunkt zusammen. Dann starten die weltgrößte Medizinmesse MEDICA und die international führende Zuliefererfachmesse COMPAMED. Branchenübergreifend zählt die MEDICA zu den zehn größten Fachmessen weltweit. An der MEDICA 2017 beteiligen sich 5.115 Aussteller aus 66 Nationen, bei der COMPAMED sind es 783 Aussteller aus 35 Staaten. Beide Veranstaltungen knüpfen damit nahtlos an die Buchungsergebnisse aus dem Vorjahr an. Insgesamt werden alle Hallen des Düsseldorfer Messegeländes ausgelastet sein, wobei die COMPAMED die Hallen 8a und 8b belegt.

In ihrer weltweit einzigartigen Kombination bilden MEDICA und COMPAMED die gesamte Prozesskette und das vollständige Angebot medizinischer Produkte, Geräte und Instrumente ab – von der Entwicklung, Herstellung bis hin zur Vermarktung und Services nach Inbetriebnahme in Praxen und Kliniken. Immer mehr medizinische Anwendungen für Smartphones, Tablets oder `Wearables´ kommen auf den Markt.

Zu den Produktneuheiten der MEDICA 2017 zählen etwa ein intelligentes Pflaster, das den Wundheilungsprozess mittels Temperaturmessung überwacht. Unregelmäßigkeiten werden dem Patienten oder Arzt via App direkt mitgeteilt. Ebenfalls auf dem Vormarsch sind medizinische Anwendungen auf Basis von `Virtual Reality´ (VR) oder `Augmented Reality´ (AR). Dazu zählt beispielsweise das AR-Operationssystem `3D-ARILE´, das dem Chirurgen bei einem Eingriff über eine Datenbrille die exakte Position von Lymphknoten einblendet und auf diese Weise wertvolle Hilfestellung leistet im Rahmen von Tumoroperationen. Außerdem wird zur MEDICA neu vorgestellt ein Physiotherapiegerät, auf dem der Patient liegt und über eine VR-Brille einen Flug durch ein Gebirge simuliert mit entsprechend therapeutisch relevanten Körperbewegungen.

Wie die neusten Hightech-Systeme im Klinik- und Praxisalltag den bestmöglichen Nutzen bringen und im Sinne der Bildinterpretation optimal eingesetzt werden, thematisieren die in die Fachmesse integrierten Foren der MEDICA sowie begleitende Konferenzen.

Neues Programmhighlight ist beispielsweise die MEDICA ACADEMY mit `Blockbuster´-Themen der medizinischen Praxis. Dazu zählen etwa `Updates´ zu bildgebenden Verfahren, moderne Operationstechniken oder auch ein Ultraschall-`Refresher´-Kurs. Brandaktuell und ebenfalls auf der Agenda der MEDICA ACADEMY: ein Seminar zu Praxisübergabe und Existenzgründung.

Ebenfalls seine Premiere feiert das MEDICA LABMED FORUM (in Halle 18) mit vier Schwerpunkttagen zu verschiedenen derzeit besonders relevanten Themen der Labormedizin (z. B. Vorsorgetests bei Krebserkrankungen, innovative Diabetes-Diagnostik).

Parallel zur MEDICA stehen bei der COMPAMED 2017 Technologielösungen und Services im Blickpunkt, welche die Zulieferer für die Medizintechnik-Industrie anzubieten haben. Die Bandbreite ihres Leistungsspektrums umfasst den Materialbereich ebenso wie produktionstechnische Fragen, verschiedenste Bauteile und Komponenten, Aspekte der Qualitätskontrolle bis hin zur kompletten Auftragsfertigung.

MEDICA + COMPAMED sprechen mit ihrem Angebot explizit „Profis vom Fach“ an, nicht Patienten und ihre Angehörige.

Informationen zu beiden Veranstaltungen sowie zu den Themenangeboten und Zeitabläufen der Rahmenprogramme sind online abrufbar unter: http://www.medica.de / http://www.compamed.de.

Termin + Öffnungszeiten: 13. – 16. November; 10 – 18:00 Uhr; Messegelände Düsseldorf

HINWEIS!

Über ausgewählte Produkthighlights der MEDICA 2017 informieren wir alle interessierten Medien im Rahmen des Presse- und Fotorundgangs, heute, ab 11 Uhr, Treffpunkt: Presse Center/ Messe Center.

Die Bildmotive werden nach dem Rundgang online verfügbar sein unter:

http://www.medica.de/pressefotos

Alle aktuellen Meldungen, Hintergrundartikel sowie Informationen zu den Presse Services rund um die Laufzeit der MEDICA 2017 online unter:

http://www.medica.de/presse

Pressekontakt:

Messe Düsseldorf GmbH
Pressereferat MEDICA + COMPAMED 2017
Martin-Ulf Koch/ Larissa Browa
Tel. +49(0)211-4560-444/ -549
FAX +49(0)211-4560-8548
E-Mail: KochM@messe-duesseldorf.de
Internet: http://www.medica.de/presseteam

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MEDICA 2017 und COMPAMED 2017 gehen an den Start – medizinische Fachwelt trifft sich in Düsseldorf gesellschaft auto kaufen oder leasen

Buchholz stellt Sozialpartnerschaft in Frage

Kiel (ots) – Zum Antrag der SPD-Fraktion „Einberufung von Arbeitnehmervertretungen in den Mittelstandsbeirat“ erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Baasch:

„Dass im Mittelstandsbeirat Vertreter der Arbeitnehmer*innen nicht mit am Tisch sitzen dürfen, ist Ausdruck des schlechten Verhältnisses der Liberalen zu dieser Interessenvertretung. Außerdem zeigt es den Mangel an Wertschätzung und das fehlende Interesse dieser Landesregierung insgesamt für die Bedürfnisse unserer Arbeitnehmer*innen. Dabei sind es gerade sie, die zum wirtschaftlichen Erfolg am meisten beigetragen haben. Dass es den Unternehmen gut geht, ist zugleich Verdienst ihrer Angestellten. Echter wirtschaftlicher Erfolg zeichnet sich dadurch aus, dass Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen gleichermaßen profitieren. Der FDP ist das offenkundig egal, denn mit der Einberufung des Mittelstandbeirates betreibt sie pure Klientelpolitik. Offensichtlich spielt gute Arbeit in den Plänen des Wirtschaftsministers keine Rolle. Wir fordern Minister Dr. Bernd Buchholz dazu auf, Vertreter der Arbeitnehmer*innen nachträglich in den Mittelstandsbeirat zu berufen!“

Pressekontakt:

Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)

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Buchholz stellt Sozialpartnerschaft in Frage
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Wirecard gewinnt mit ALDI Nord und ALDI SÜD zwei der größten Einzelhändler als Neukunden für GutscheinkartenMaßgeschneiderte Lösungen für ein einfaches und digitales Einkaufserlebnis

Aschheim (München) (ots) – Wirecard gewinnt die beiden Handelsunternehmen ALDI Nord und ALDI SÜD als Neukunden. Beide Discounter führen zeitgleich und erstmals eigene Geschenkkarten ein. Damit erweitern sie ihr bereits bestehendes Angebot um ein eigenes E-Geld-Produkt. Bisher konnten Kunden dort teils Gutscheine für andere Händler, Plattformen wie Google Play oder Prepaid-Anbieter wie ALDI TALK erwerben.

Als Spezialist für den digitalen Zahlungsverkehr ermöglicht Wirecard das gesamte Handling der Geschenkkartenplattform und verantwortet die Herausgabe sowie Zahlungsabwicklung der Karten. Neueste Softwaretechnologien und Bankdienstleistungen werden dabei intelligent verknüpft, sodass die gesamte Bandbreite im Bereich Geschenkkarten abgedeckt wird: E-Geld-Karten für den stationären Einkauf und den Einsatz im E-Commerce.

Mit den neuen Geschenkkarten kann deutschlandweit in allen ALDI-Filialen bezahlt werden. Erhältlich sind die Karten jeweils an der Kasse. Kunden profitieren dabei von dem flexiblen Angebot unterschiedlicher Wertstufen.

„Wir sind von vielen unserer Kunden immer wieder gezielt gefragt worden, wann es neben den Gutscheinen anderer Marken auch endlich Geschenkkarten von und für ALDI gibt. Denn unter unseren Kunden gibt es viele Fans, die sich für unsere Marke begeistern und denen man mit einer Geschenkkarte eine große Freude macht“, sagt Natascha Vrchoticky, Communication Director Customer Relationship Management bei ALDI SÜD.

Bei ALDI Nord können Kunden für ihre Geschenkkarten zwischen 10, 20, 50 und 100 Euro wählen. „Wir möchten, dass unsere Kunden die Geschenkkarten besonders einfach einlösen können. Deshalb gelten die Karten in allen ALDI-Märkten deutschlandweit“, sagt Dominik Remy, Leiter aus dem Fachbereich Verkauf bei ALDI Nord und fügt hinzu: „Dieser Service wird viele Kunden hoffentlich sehr freuen.“

„Dass sich ALDI Nord und ALDI SÜD und damit zwei der größten Einzelhändler Deutschlands für Wirecard als Technologiepartner entschieden haben, freut uns“, kommentiert Christian Reindl, Executive Vice President Sales Consumer Goods bei Wirecard. „Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich E-Geld-Karten kann ALDI seinen Kunden deutschlandweit einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Mit unseren maßgeschneiderten Lösungen profitieren sie von einem reibungslosen Einkaufserlebnis mit einem flexiblen Omnichannel-Einsatz – online, wie auch am Point of Sale.“

Über Wirecard:

Die Wirecard AG ist ein globaler Technologiekonzern, der Unternehmen dabei unterstützt, Zahlungen aus allen Vertriebskanälen anzunehmen. Als ein führender unabhängiger Anbieter bietet die Wirecard Gruppe Outsourcing- und White-Label-Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Über eine globale Plattform stehen internationale Zahlungsakzeptanzen und -verfahren mit ergänzenden Lösungen zur Betrugsprävention zur Auswahl. Für die Herausgabe eigener Zahlungsinstrumente in Form von Karten oder mobilen Zahlungslösungen stellt die Wirecard Gruppe Unternehmen die komplette Infrastruktur inklusive der notwendigen Lizenzen für Karten- und Kontoprodukte bereit. Die Wirecard AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE0007472060, WDI). Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.wirecard.de oder folgen Sie uns auf Twitter @wirecard.

Über ALDI:

ALDI gehört zu den international führenden Handelsunternehmen. Mit einer mehr als 100-jährigen Kaufmannstradition steht die Marke ALDI in Deutschland für die Nummer eins im Discount. Den entscheidenden Beitrag zum langanhaltenden Erfolg der Unternehmensgruppe ALDI Nord leisten rund 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland sowie in Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien. Mit über 1880 Filialen und 30 Regionalgesellschaften ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD in Süd- und Westdeutschland vertreten. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland mehr als 40.100 Mitarbeiter, darunter über 5200 Auszubildende. Weltweit ist ALDI SÜD in elf Ländern vertreten: Österreich, USA, Großbritannien, Irland, Australien, Schweiz, Slowenien, Ungarn, China und Italien.

Wirecard-Medienkontakt:

Wirecard AG
Jana Tilz
Tel.: +49 (0) 89 4424 1363
E-Mail: jana.tilz@wirecard.com

Pressekontakt ALDI Nord:

Unternehmensgruppe ALDI Nord
Serra Schlesinger
E-Mail: presse@aldi-nord.de

Pressekontakt ALDI SÜD:

Unternehmensgruppe ALDI SÜD
Kirsten Geß
E-Mail: presse@aldi-sued.de

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Wirecard gewinnt mit ALDI Nord und ALDI SÜD zwei der größten Einzelhändler als Neukunden für Gutscheinkarten
Maßgeschneiderte Lösungen für ein einfaches und digitales Einkaufserlebnis
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Deutsche Umwelthilfe stellt Überschreitung der Abgasgrenzwerte von bis zu 760 Prozent bei Motorsägen und Freischneidern fest

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Berlin (ots) – Fast 50 Prozent der getesteten handgeführten Maschinen belasten die Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer durch zum Teil deutlich erhöhte Abgaskonzentrationen – DUH erinnert Handel an seine neuen Pflichten – Bundesumweltministerium muss endlich angemessenen Sanktionskatalog für eine erfolgreiche Marktüberwachung erarbeiten

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat 2017 nunmehr das vierte Jahr in Folge Untersuchungen zum Abgasverhalten motorgetriebener, handgeführter Maschinen durchgeführt. Es handelt sich dabei um Geräte, die sowohl von Verbrauchern im Garten als auch in bestimmten Berufszweigen verwendet werden und ohne weiteres in Baumärkten oder online erworben werden können. Dabei sind erneut neun der 21 getesteten Geräte aus Deutschland, Schweden, Dänemark und Frankreich wegen zu hoher Emissionen durchgefallen. Die europaweit geltenden Schadstoffgrenzwerte wurden eingeführt, um die Gesundheit derjenigen, die als Nutzerinnen und Nutzer den Emissionen ausgesetzt sind, zu schützen und die Luftverschmutzung zu reduzieren. Der TÜV NORD untersuchte im Auftrag der DUH die Konzentration von Kohlenmonoxid, Stickoxid und Kohlenwasserstoff im Abgas.

„Mit einer Grenzwertüberschreitung von 760 Prozent haben wir dieses Jahr einen weiteren traurigen Rekord festgestellt. Noch nie haben wir eine Maschine mit höheren Emissionen gemessen. Diese Maschinen müssen umgehend vom Markt genommen und gegen die Hersteller, Händler und Importeure empfindliche Strafen verhängt werden. Die Überschreitung von Emissionsgrenzwerten darf nicht länger von den Marktüberwachungs-Behörden wie ein Kavaliersdelikt behandelt werden“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Diese extrem hohe Grenzwertüberschreitung weist ein Freischneider der Marke Atika auf, der im Online-Shop von Westfalia gekauft wurde. Gemessen wurde der Ausstoß an Kohlenmonoxid, Stickoxid und Kohlenwasserstoff. Diese Schadstoffe können Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen und die Atemwege angreifen. Da jedes Jahr alleine in Deutschland tausende Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben, gelten seit Jahren EU-weite Grenzwerte für diese Schadstoffe. Die meisten der Maschinen, die Grenzwerte überschreiten, wurden auf dem deutschen Markt entdeckt – so auch die Maschine mit der höchsten Überschreitung.

Die Untersuchung umfasst zudem Maschinen des französischen, schwedischen und dänischen Markts. Alle getesteten Maschinen, die auf dem französischen Markt erworben wurden, halten den Grenzwert ein. Eine in einer Filiale einer französischen Baumarktkette gekaufte Motorsäge der Marke Hyundai überhitzte jedoch auf dem Prüfstand und erlitt einen Motorschaden. Das über einen deutschen Online-Shop beschaffte Ersatzgerät gleichen Typs fiel bei der Messung mit einer Überschreitung von 139 Prozent durch. Die DUH hat bereits mit den betroffenen Unternehmen Kontakt aufgenommen und wird die Untersuchungsergebnisse auch den verantwortlichen Behörden und dem Handel zur weiteren Veranlassung übergeben.

„In meinen Augen ist es ein Skandal, wie der Staat hier versagt. Die gesundheitlichen Schäden für die Nutzer und die Umwelt werden von Billigherstellern ignoriert und der Gesetzesverstoß vom Staat stillschweigend hingenommen“, so Axel Friedrich, Internationaler Berater.

„Unsere Untersuchungen zeigen deutlich, dass die derzeit stattfindende behördliche Marktüberwachung nicht ausreicht, um Verbraucher vor hochemittierenden Produkten auf dem Markt zu schützen“ ergänzt Agnes Sauter, Leiterin des Bereichs Marktüberwachung und Verbraucher bei der DUH. Ein Grund dafür ist nach Auffassung der DUH, dass die verantwortlichen Behörden bisher nicht mit ausreichend abschreckenden Sanktionsmöglichkeiten ausgestattet sind. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) muss diesen Sanktionskatalog endlich erstellen und den Ländern zur Verfügung stellen. Dies ist dringend notwendig, damit die behördliche Marktüberwachung gestärkt wird und effektiv funktionieren kann.

Links:

Das Hintergrundpapier „Abgasemissionen aus handgeführten mobilen Maschinen“ finden Sie unter: http://l.duh.de/p171027

Mehr Informationen unter: http://www.duh.de/projekte/abgase-handgefuehrter-maschinen/

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Agnes Sauter, Leiterin Marktüberwachung und Verbraucher
07732 9995-11, 0175 5724833, sauter@duh.de

Dr. Axel Friedrich, Internationaler Berater
0152 29483857, axel.friedrich.berlin@gmail.com

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

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Deutsche Umwelthilfe stellt Überschreitung der Abgasgrenzwerte von bis zu 760 Prozent bei Motorsägen und Freischneidern fest
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