Kindersuchmaschine fragFINN.de feiert zehnjähriges Jubiläum

Berlin (ots) – Die Kindersuchmaschine www.fragFINN.de feierte am gestrigen Montag in Berlin zehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde eine zwölfteilige fragFINN TV-Serie erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert, die bereits Ende November ihre Premiere im deutschen Fernsehen feiern wird. Die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters hob in ihrem Grußwort den pädagogischen Wert von fragFINN.de hervor:

„Die Suchmaschine für Kinder fragFINN leistet seit nunmehr zehn Jahren einen wertvollen und substantiellen Beitrag zum Jugendmedienschutz. Sie ermöglicht es Kindern, in einem geschützten Surfraum selbstständig die ersten Schritte im Internet zu tun. fragFINN trägt entscheidend dazu bei, junge Userinnen und User fit für spätere Expeditionen in das zuweilen beängstigend anonyme World Wide Web zu machen. Medienkompetenz sollte heute eine Selbstverständlichkeit sein, allein schon deshalb, weil mittlerweile die meisten Haushalte mit Kindern in Deutschland über einen Internetanschluss verfügen. Sie ist vor allem auch dann gefordert, wenn es darum geht, zwischen Fakten und ‚fake news‘ zu unterscheiden. Für die demokratische Meinungsbildung spielt Medienkompetenz daher eine Schlüsselrolle.“

Der Vorstandsvorsitzende Claude Schmit: „Auf die erfolgreichen zehn Jahre können wir mit Stolz zurückblicken. Durch das Engagement zahlreicher namhafter Unternehmen hat fragFINN sich hervorragend entwickelt und wird auch in Zukunft die Medienkompetenz der Heranwachsenden prägen und fördern.“

fragFINN ist Teil der Initiative „Ein Netz für Kinder“, die im Jahr 2007 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bundesfamilienministerium, Einrichtungen des Jugendmedienschutzes und der Wirtschaft ins Leben gerufen und von Bundeskanzlerin Angela Merkel freigeschaltet wurde. Die Kindersuchmaschine startete zunächst als Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimediadiensteanbieter e.V. und wurde im Jahr 2009 in einen eigenständigen gemeinnützigen Verein überführt. Kernstück des Angebots ist die Whitelist, eine Liste von kindgeeigneten Websites, die sich stetig vergrößert und mittlerweile mehrere tausend Online-Angebote umfasst.

Auch die Europäische Kommission hebt die Bedeutung der Kindersuchmaschine in Zeiten der rasch fortschreitenden Digitalisierung hervor. Deputy Director General Claire Bury: „Kinder online zu schützen genießt höchste Priorität bei der Europäischen Kommission. Deshalb freut mich die positive Entwicklung von fragFINN umso mehr.“

Die gleichnamige TV-Serie stieß auf großes Interesse. Sie besteht aus zwölf Episoden, in denen das Maskottchen FINN gemeinsam mit der Moderatorin Esther Brandt Kindern digitale Themen näher bringen. Die Serie wird ab dem 27. November im Kinderprogramm von SUPER RTL ausgestrahlt und ist online unter anderem auf fragFINN.de und weiteren Plattformen abrufbar.

Bildmaterial zur fragFINN-Jubiläumsveranstaltung stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.

Über den fragFINN e.V.

fragFINN betreibt die Entwicklung und Pflege einer Whitelist an kindgeeigneten Internetangeboten und bietet mit der Kindersuchmaschine fragFINN.de sichere Startrampe ins Internet für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Damit engagiert sich der Verein für einen positiven Jugendmedienschutz. Der Verein wird von namhaften Unternehmen und Verbänden der Telekommunikations-, Internet- und Medienbranche finanziert und getragen. fragFINN startete 2007 und ist eine Säule der Initiative „Ein Netz für Kinder“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Pressekontakt:

fragFINN e.V., Carolin Maier, Beuthstraße 6, 10117 Berlin; Tel.: 030
24 04 84 – 52, maier@fragfinn.de, Facebook: www.facebook.de/fragFINN,
Twitter: @fragFINN_de

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VW Skandal – ARAG Rechtsschutz: Oberlandesgerichte Düsseldorf, Hamm, Schleswig-Holstein, München stellen sich gegen die ARAG

Lahr (ots) – Im VW Abgasskandal hat die Arag Rechtsschutzversicherung in zahlreichen Fällen die Deckung verweigert und somit den Kunden, obwohl diese oft pünktlich ihre Versicherungsbeiträge bezahlt haben, ihre Versicherungsleistungen nicht gewährt. In vielen Fällen hat sich die Arag darauf berufen, dass keine hinreichenden Erfolgsaussichten bestehen würden in den VW Fällen bzw. dass ein Vorgehen mutwillig sei.

Die im Verbraucher- und Versicherungsrecht tätige Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat daraufhin massenhaft Klagen gegen die Arag Rechtsschutzversicherung erhoben. In den allermeisten Fällen haben die von der Kanzlei vertretenen Versicherungsnehmer gegen die Arag gewonnen in der 1. Instanz. In den meisten Fällen hat die Arag gegen diese Urteile Berufung eingelegt. Zwischenzeitlich haben sich nunmehr verschiedene Oberlandesgerichte zu dem Deckungsverhalten der Arag geäußert.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 77/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen für ein Vorgehen gegen VW hinreichende Erfolgsaussichten. Dies gilt auch gegenüber dem Händler.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 65/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag verurteilt, die Kosten eines Stichentscheids zu tragen. Bei einem Stichentscheid handelt es sich um eine gutachterliche Stellungnahme zu den Erfolgsaussichten. Eine solche Begutachtung hatte die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vorgenommen. Dies ist in den Rechtsschutzbedingungen so vorgesehen und beruht auf § 128 VVG. Die Arag ließ es sich jedoch nicht nehmen und bezahlte die Kosten nicht. Daraufhin erhob die Kanzlei Klage. Diese Klage hat nunmehr nach Ansicht des Oberlandesgerichts Erfolg und die Arag muss die Kosten bezahlen.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 74/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen für ein Vorgehen gegen VW hinreichende Erfolgsaussichten. Der Kläger verstoße mit seiner beabsichtigten Rechtsverfolgung auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Es sei ihm nach Ansicht des Oberlandesgerichts nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussicht mit rechtlichen Schritten gegen die Volkswagen AG zuzuwarten.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 87/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen gegen ein Vorgehen gegen den Fahrzeughersteller hinreichende Erfolgsaussichten. Der Kläger verstoße mit seiner beabsichtigten Rechtsverfolgung auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Es sei ihm nach Ansicht des Oberlandesgerichts nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussicht mit rechtlichen Schritten zuzuwarten.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, 4 U 90/17 hat das Oberlandesgericht darauf hingewiesen, die Berufung der Arag durch einstimmigen Beschluss zurückweisen zu wollen. Erstinstanzlich wurde die Arag zur Deckung durch das Landgericht Düsseldorf verurteilt. Dagegen legte die Arag Berufung beim Oberlandesgericht ein. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestehen gegen ein Vorgehen gegen den Fahrzeughersteller hinreichende Erfolgsaussichten. Der Kläger verstoße mit seiner beabsichtigten Rechtsverfolgung auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Es sei ihm nach Ansicht des Oberlandesgerichts nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussicht mit rechtlichen Schritten zuzuwarten.

In dem Berufungsverfahren vor dem schleswig-holsteinischen Oberlandesgericht, 16 U 62/17 hat das Oberlandesgericht mitgeteilt, dass eine Berufung der Arag gegen ein Urteil des Landgerichts Kiel, 13 O 226/16 nahezu keinen Erfolg hat. In diesem Fall wollte die Arag wiederum nicht die Kosten für die gutachterliche Stellungnahme (Stichentscheid) bezahlen. Das Landgericht hatte die Arag jedoch dazu verurteilt. Das Oberlandesgericht teilt nunmehr mit, dass die Kosten von der Arag zu übernehmen sind.

In dem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht München 24 U 2759/17 hat das Landgericht München I der Deckunsklage stattgegeben, jedoch die Kosten für den Stichentscheid nicht für begründet gehalten. Dagegen legte der Kläger Berufung ein. Das Oberlandesgericht München hat nunmehr einen Hinweis erteilt. Die Arag habe in diesem Verfahren zu Unrecht die Kosten für den gefertigten Stichentscheid der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH nicht übernommen. Diese Kosten seien jedoch von der Arag zu tragen.

In einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Hamm, 20 U 145/17 hat das Oberlandesgericht Hamm auf die BGH-Rechtsprechung, IV ZR 266/14 hingewiesen und der Arag empfohlen, den Anspruch des Klägers anzuerkennen.

Somit zeigt sich insbesondere beim „Heimatgericht“ der Arag in Düsseldorf eine klare Tendenz. Die Arag Rechtsschutzversicherung hat in den oben genannten Fällen die Deckung zu Unrecht verweigert. Die Fälle sind derart eindeutig, dass das Oberlandesgericht durch einstimmigen Beschluss ohne mündlich zu verhandeln die Berufungen zurückweisen möchte. Die Verfahren wurden allesamt von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführt, die das Folgende mitteilt: „Schlimmer kann es für die Arag nicht kommen. Wenn das Heimatgericht derart eindeutig die Ansprüche der Versicherungsnehmer für gegeben hält und die Berufung durch einstimmigen Beschluss zurückweisen möchte, ist dies eine klare Ansage an die Arag: das Verhalten in den oben genannten Fällen war rechtswidrig und die Deckung wurde zu Unrecht verweigert, wie wir es schon lange propagiert haben. Versicherungsnehmer der Arag sollten sich das Verhalten der Arag nicht weiter gefallen lassen und die Arag verklagen bzw. den Rechtsschutzversicherungsvertrag kündigen und zu einem anderen Versicherer wechseln.“

Pressekontakt:

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Einsteinallee 1/1
77933 Lahr
Telefon: 07821 / 92 37 68 – 0
Fax: 07821 / 92 37 68 – 889
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