Bewegende Ehrung für „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“

Berlin (ots) – Als Höhepunkt des vom PKV-Verband ausgerufenen Wettbewerbs „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“, fand im Berliner Reichstagsgebäude das „Fest der Pflegeprofis“ statt. Gemeinsam mit allen 16 Landessiegern wurden die erstplatzierten Pflege-Teams in einem bewegenden Festakt ausgezeichnet.

Die Preisträger als „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ sind:

1. Platz: Das Pflegeteam der kinderonkologischen Station E130 am Universitätsklinikum Jena

2. Platz: Das Team der Interdisziplinären Notaufnahme UKD KNAS1 des Dresdner Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

3. Platz: Die Krankenpflegerinnen Janine Heuer und Ina Strutz von der Neurologie-Station N4 des Regio Klinikums in Pinneberg

Als Schirmherrin des Wettbewerbs gratulierte die Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Ingrid FISCHBACH, in einer Video-Botschaft und würdigte den Einsatz der Pflegeprofis: „Sie leisten tagtäglich Arbeit am Menschen – mit Herzblut, mit Empathie, mit Engagement. Wir freuen uns sehr, dass Sie heute die Gelegenheit haben, endlich den Dank zu erfahren, den sie mehr als verdient haben.“

Karl-Josef LAUMANN, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, hob in seiner Würdigung hervor: „Sie üben Ihren Beruf heute in einer großen und anspruchsvollen Professionalität aus. Sie bringen aber auch mit, was man ebenfalls in dieser Gesellschaft braucht, was man auch im besten Sozialstaat braucht: Menschlichkeit. Der Sozialstaat kann so perfekt sein, wie er will, er kommt ohne Menschlichkeit und Barmherzigkeit nicht aus. Und das strahlt die Pflege in viele Bereiche des Gesundheitssystems aus.“

Insgesamt wurden in dem Publikumswettbewerb rund 400 Pflegeprofis und Pflege-Teams nominiert und mehr als 25.000 Online-Stimmen für die Nominierten abgegeben.

Hinweis: Videos über die erstplatzierten Pflegeprofis, Interviews/Eindrücke von der Preisverleihung u.v.a.m. finden Sie auf www.pkv.de.

Pressekontakt:

Stefan Reker
– Geschäftsführer –
Leiter des Bereiches Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
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Mit Geld vom Staat in die eigenen vier WändeDie wichtigsten Fragen und Antworten zur Wohnriester-Förderung

München (ots) – Auch wenn die Zinsen niedrig sind, bleibt es wichtig, für das Alter vorzusorgen. Dabei bietet sich besonders ein Eigenheim an. Die Finanzierung ist im jetzigen Umfeld günstig. Statt von Zinsen profitieren Immobilienfinanzierer im Ruhestand von der ersparten Miete. Und auf dem Weg in die eigenen vier Wände gibt es dank Wohnriester Geld vom Staat. Wie die Förderung funktioniert, erklärt die LBS Bayern.

Bei einem Immobilienkauf geht es um große Summen. Bringt die Wohn-riester-Förderung da einen spürbaren Vorteil?

Die Wohnriester-Förderung kann bei einer Immobilienfinanzierung Vorteile von mehreren zehntausend Euro bringen. Jeder förderberechtigte Erwachsene erhält bislang 154 Euro Grundzulage im Jahr vom Staat. Ab 2018 steigt dieser Betrag auf 175 Euro, erklärt die Bayerische Landesbausparkasse. Das gilt für diejenigen, die Eigenkapital für eine selbstgenutzte Immobilie ansparen, genauso wie für diejenigen, die ihr Darlehen abzahlen. Zusätzlich gibt es für jedes Kind 185 Euro und für ab 2008 Geborene sogar jeweils 300 Euro Kinderzulage oben drauf. In vielen Fällen kommen Steuervorteile dazu. Das alles trägt dazu bei, dass der Immobilienkredit schneller abbezahlt werden kann. So spart man Zinsen und ist früher schuldenfrei. Die geförderten Spar- und Tilgungsbeiträge müssen zwar ab dem Renteneintritt versteuert werden. Doch das zahlt sich aus. Denn in der Regel liegt der Steuersatz im Ruhestand weit unter dem der Berufstätigkeit. Und dafür fällt die Belastung durch die Miete komplett weg.

Was muss man tun, um an die Förderung zu kommen?

Die Wohnriester-Förderung ist nicht an Einkommensgrenzen gebunden. Sie bekommt, wer vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Brutto-Vorjahreseinkommens in den Wohnriester-Vertrag einzahlt, maximal 2100 Euro inklusive Zulagen. Teilweise reichen auch schon 60 Euro eigene Einzahlungen pro Jahr aus, um die Förderung zu erhalten. Die Berater in den Geschäftsstellen von LBS und Sparkassen klären im Einzelfall, wie Wohnriester optimal genutzt werden kann.

Kann man Wohnriester auch nutzen, wenn man schon eine laufende Finanzierung hat?

Mittlerweile können auch Immobilienbesitzer profitieren, die schon vor 2008 ihr Haus oder ihre Wohnung erworben haben – also bevor es Wohnriester überhaupt gab, erklärt die LBS Bayern. Bei einer Anschlussfinanzierung können sie ebenfalls die Förderung einbinden.

Warum steigt die Zahl der Wohnriester-Verträge an?

Derzeit gibt es rund 1,7 Millionen Wohnriester-Verträge in Deutschland. Allein im Jahr 2016 ist die Zahl der Verträge um rund 130.000 gestiegen. Ein Eigenheim ist aus Sicht vieler Menschen die bevorzugte Form der Altersvorsorge. Denn die eigenen vier Wände tragen dank der ersparten Miete erheblich zur Absicherung des Lebensstandards im Ruhestand bei. Drei Viertel der Menschen in Deutschland sehen in einer eigenen Immobilie eine sichere Altersvorsorge. Das geht aus einer Studie hervor, die das Marktforschungsinstitut Kantar TNS unter anderem im Auftrag der Landesbausparkassen durchgeführt hat. Für fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) ist ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung sogar die beste Altersvorsorge. Der Studie zufolge hat etwa jeder Dritte Angst vor Altersarmut. Bei den Mietern sind es 42 Prozent, bei Immobilieneigentümern nur 28 Prozent.

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