MEDICA 2017 und COMPAMED 2017 gehen an den Start – medizinische Fachwelt trifft sich in Düsseldorf

Düsseldorf (ots) – Von morgen bis einschließlich Donnerstag (13. – 16. November 2017) kommt die medizinische Fachwelt aus Praxen, Kliniken, Forschung, Industrie und Fachhandel wieder in Düsseldorf zu ihrem zentralen Treffpunkt zusammen. Dann starten die weltgrößte Medizinmesse MEDICA und die international führende Zuliefererfachmesse COMPAMED. Branchenübergreifend zählt die MEDICA zu den zehn größten Fachmessen weltweit. An der MEDICA 2017 beteiligen sich 5.115 Aussteller aus 66 Nationen, bei der COMPAMED sind es 783 Aussteller aus 35 Staaten. Beide Veranstaltungen knüpfen damit nahtlos an die Buchungsergebnisse aus dem Vorjahr an. Insgesamt werden alle Hallen des Düsseldorfer Messegeländes ausgelastet sein, wobei die COMPAMED die Hallen 8a und 8b belegt.

In ihrer weltweit einzigartigen Kombination bilden MEDICA und COMPAMED die gesamte Prozesskette und das vollständige Angebot medizinischer Produkte, Geräte und Instrumente ab – von der Entwicklung, Herstellung bis hin zur Vermarktung und Services nach Inbetriebnahme in Praxen und Kliniken. Immer mehr medizinische Anwendungen für Smartphones, Tablets oder `Wearables´ kommen auf den Markt.

Zu den Produktneuheiten der MEDICA 2017 zählen etwa ein intelligentes Pflaster, das den Wundheilungsprozess mittels Temperaturmessung überwacht. Unregelmäßigkeiten werden dem Patienten oder Arzt via App direkt mitgeteilt. Ebenfalls auf dem Vormarsch sind medizinische Anwendungen auf Basis von `Virtual Reality´ (VR) oder `Augmented Reality´ (AR). Dazu zählt beispielsweise das AR-Operationssystem `3D-ARILE´, das dem Chirurgen bei einem Eingriff über eine Datenbrille die exakte Position von Lymphknoten einblendet und auf diese Weise wertvolle Hilfestellung leistet im Rahmen von Tumoroperationen. Außerdem wird zur MEDICA neu vorgestellt ein Physiotherapiegerät, auf dem der Patient liegt und über eine VR-Brille einen Flug durch ein Gebirge simuliert mit entsprechend therapeutisch relevanten Körperbewegungen.

Wie die neusten Hightech-Systeme im Klinik- und Praxisalltag den bestmöglichen Nutzen bringen und im Sinne der Bildinterpretation optimal eingesetzt werden, thematisieren die in die Fachmesse integrierten Foren der MEDICA sowie begleitende Konferenzen.

Neues Programmhighlight ist beispielsweise die MEDICA ACADEMY mit `Blockbuster´-Themen der medizinischen Praxis. Dazu zählen etwa `Updates´ zu bildgebenden Verfahren, moderne Operationstechniken oder auch ein Ultraschall-`Refresher´-Kurs. Brandaktuell und ebenfalls auf der Agenda der MEDICA ACADEMY: ein Seminar zu Praxisübergabe und Existenzgründung.

Ebenfalls seine Premiere feiert das MEDICA LABMED FORUM (in Halle 18) mit vier Schwerpunkttagen zu verschiedenen derzeit besonders relevanten Themen der Labormedizin (z. B. Vorsorgetests bei Krebserkrankungen, innovative Diabetes-Diagnostik).

Parallel zur MEDICA stehen bei der COMPAMED 2017 Technologielösungen und Services im Blickpunkt, welche die Zulieferer für die Medizintechnik-Industrie anzubieten haben. Die Bandbreite ihres Leistungsspektrums umfasst den Materialbereich ebenso wie produktionstechnische Fragen, verschiedenste Bauteile und Komponenten, Aspekte der Qualitätskontrolle bis hin zur kompletten Auftragsfertigung.

MEDICA + COMPAMED sprechen mit ihrem Angebot explizit „Profis vom Fach“ an, nicht Patienten und ihre Angehörige.

Informationen zu beiden Veranstaltungen sowie zu den Themenangeboten und Zeitabläufen der Rahmenprogramme sind online abrufbar unter: http://www.medica.de / http://www.compamed.de.

Termin + Öffnungszeiten: 13. – 16. November; 10 – 18:00 Uhr; Messegelände Düsseldorf

HINWEIS!

Über ausgewählte Produkthighlights der MEDICA 2017 informieren wir alle interessierten Medien im Rahmen des Presse- und Fotorundgangs, heute, ab 11 Uhr, Treffpunkt: Presse Center/ Messe Center.

Die Bildmotive werden nach dem Rundgang online verfügbar sein unter:

http://www.medica.de/pressefotos

Alle aktuellen Meldungen, Hintergrundartikel sowie Informationen zu den Presse Services rund um die Laufzeit der MEDICA 2017 online unter:

http://www.medica.de/presse

Pressekontakt:

Messe Düsseldorf GmbH
Pressereferat MEDICA + COMPAMED 2017
Martin-Ulf Koch/ Larissa Browa
Tel. +49(0)211-4560-444/ -549
FAX +49(0)211-4560-8548
E-Mail: KochM@messe-duesseldorf.de
Internet: http://www.medica.de/presseteam

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MEDICA 2017 und COMPAMED 2017 gehen an den Start – medizinische Fachwelt trifft sich in Düsseldorf gesellschaft gründen immobilien kaufen

WDR exklusiv: Neuer Druck auf Kohlekraftwerke – Bundesregierung verzichtet auf Klage gegen schärfere EU-Umweltauflagen

Köln, 11.11.2017 (ots) – Sperrfrist Samstag, 11.11., 6 Uhr

Die Bundesregierung macht den Weg frei für schärfere Umweltauflagen für Kohlekraftwerke. Wie der WDR auf Anfrage erfuhr, verzichtet das federführende Bundesumweltministerium auf eine Klage gegen die von der EU Ende Juli beschlossenen strengeren Grenzwerte für Quecksilber, Stickoxid und Feinstaub. Die Frist für eine solche Klage ist in der Nacht zum (heutigen) Samstag ausgelaufen.

Der Verzicht auf die Klage kommt überraschend. Deutschland hatte gemeinsam mit anderen Kohle-Ländern wie Polen und Tschechien gegen die neuen Grenzwerte gestimmt. Mitte August hatten die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg in einem gemeinsamen Brief die Bundesregierung gedrängt, gegen den EU-Beschluss zu klagen. Der Bundesverband der Braunkohleindustrie, DEBRIV, sieht durch die neuen Regeln die Versorgungssicherheit mit Strom in Deutschland gefährdet.

Laut einer Studie des amerikanischen „Institute for Energy Economics and Financial Analysis“ (IEEFA) müssten infolge der strengeren Grenzwerte rund ein Drittel aller Kohlekraftwerke in der EU – vor allem Braunkohlekraftwerke – entweder geschlossen oder aufwändig nachgerüstet werden. Besonders betroffen wären u.a. die Braunkohlekraftwerke Jänschwalde in Brandenburg und Neurath in Nordrhein-Westfalen. Die neuen Grenzwerte sollen ab 2021 gelten.

Autor: Jürgen Döschner

Redaktion: Story und Recherche WDR Hörfunk

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WDR-Pressedesk, Tel. 0221 2207100, wdrpressedesk@wdr.de

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WDR exklusiv: Neuer Druck auf Kohlekraftwerke –
Bundesregierung verzichtet auf Klage gegen schärfere EU-Umweltauflagen gmbh mantel zu kaufen

Die tödlichste Krankheit der Welt: Pro Minute sterben zwei Kinder an Lungenentzündung

Berlin (ots) – Weltweit sterben jährlich knapp eine Million Kinder an Lungenentzündung. Das belegt der aktuelle Bericht „Fighting for Breath“, den Save the Children anlässlich des Welttages zur Bekämpfung von Lungenentzündungen (12. November) veröffentlicht.

Die Kinderrechtsorganisation entwirft in dem Bericht ein Szenario, dass es ermöglichen wird, bis 2030 über fünf Million Kinderleben zu retten – denn Lungenentzündungen sind sowohl vermeidbar als auch behandelbar: Eine Behandlung mit Antibiotika kostet lediglich 0,34 Euro und kann ein erkranktes Kind in drei bis fünf Tagen heilen. Keine andere Krankheit ist für mehr Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren verantwortlich als Lungenentzündungen. So sterben jede Minute zwei Kinder in diesem Alter daran – das sind mehr als an Malaria, Durchfallerkrankungen und Masern zusammen.

Über 80 Prozent der Todesfälle treten bei Kindern unter zwei Jahren auf. Oftmals haben diese Kinder durch Mangelernährung oder unzureichende Versorgung mit Muttermilch ein geschwächtes Immunsystem und sind daher nicht in der Lage die Infektion zu bekämpfen. Neugeborene sind besonders gefährdet – auch weil über die Hälfte aller Mütter in Afrika keinerlei Gesundheitsversorgung vor, während oder nach der Entbindung erhalten.

„Die Krankheit lässt die betroffenen Kleinkinder fürchterlich um Atem ringen und ihre Eltern oft vor Angst verzweifeln oder leider allzu oft mit unglaublichem Schmerz und Trauer zurück, wenn die Kinder den Kampf gegen die Lungenentzündung verlieren“, beschreibt Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. „Es ist nicht hinnehmbar, dass wir so viele junge Leben von einer Krankheit zerstören lassen, obwohl wir wissen, wie sie sich vermeiden und behandeln lässt“, so Krüger weiter.

Save the Children fordert die Immunisierung für weltweit 166 Millionen Kleinkinder unter zwei Jahren und Unterstützung für mehr als 400 Millionen Kinder, die keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben.

Um diese erschreckende Anzahl an vermeidbaren Todesfällen zu bekämpfen und Millionen Kinderleben zu retten, fordert Save the Children deshalb:

   - Günstigere Preise für Impfstoffe, um alle Kinder weltweit durch
     Immunisierung vor Lungenentzündungen zu schützen. Besonders 
     stark betroffene Länder müssen mit internationaler Unterstützung
     stärker in ihre Impfprogramme investieren. 
   - Die Regierungen der betroffenen Länder müssen Aktionspläne zur
     Bekämpfung von Lungenentzündungen aufsetzen, die sicherstellen,
     dass alle Menschen gerechten Zugang zu guter
     Gesundheitsversorgung und angemessen geschulten
     Gesundheitspersonal haben, damit Lungenentzündungen richtig und
     frühzeitig diagnostiziert werden können. 
   - Nationale Regierungen und Geber müssen gemeinschaftlich dafür
     sorgen, dass lebensrettende Antibiotika jederzeit und überall
     verfügbar sind 
   - Eine stärkere Zusammenarbeit öffentlicher und privater Partner,
     um die lebenswichtige Versorgung mit Sauerstoff für schwer
     erkrankte Kinder mit akuter Atemnot überall sicherzustellen. 

Zusatzmaterial:

Der Save the Children Bericht „Fighting for Breath“ kann hier herunter geladen werden: http://ots.de/h9WJd

Downloadlink zu Fotos, Stories und Multimedia-Material aus dem Südsudan: http://ots.de/CFb0B

Downloadlink zu Fotos, Stories und Multimedia-Material aus Kenia: http://ots.de/DsMED

Downloadlink zum Faktenblatt: http://ots.de/tspst

Das Material kann unter Angabe von ©Save the Children kostenfrei auch zur Weitergabe an Dritte genutzt werden.

Pressekontakt:

Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle – Claudia Kepp
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 – 280
Mail: presse@savethechildren.de

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Die tödlichste Krankheit der Welt: Pro Minute sterben zwei Kinder an Lungenentzündung Kapitalgesellschaften

Märchenhafte Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin: Feierliche Preisverleihung der Goldenen Erbse 2017

Berlin (ots) – Das Deutsche Zentrum für Märchenkultur „Märchenland“ und das Abgeordnetenhaus von Berlin präsentieren die Verleihung der Goldenen Erbse am 20. November 2017, 18.00 Uhr, im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses. Der Präsident des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller sind die Schirmherren der diesjährigen Goldenen Erbse.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Goldenen Erbse 2017 sind:

Seyran Ates

Die Rechtsanwältin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin setzt sich für eine freie Religion ein und zeigt damit, wie tolerant und offen der Islam sein kann.

Nora Tschirner

Die deutsche Schauspielerin (z.B. Tatort, Keinohrhasen) wird für ihre mutige und wertvolle Arbeit an der Dokumentation „Embrace“ (2017) ausgezeichnet, in der es um Akzeptanz und Liebe des eigenen Körpers geht.

Patrick de Saint-Exupéry

Der Journalist und Großneffe des berühmten Schriftstellers und Auslandskorrespondenten Antoine de Saint-Exupéry setzt sich als Mitherausgeber der Zeitschrift „XXI“ leidenschaftlich für unabhängigen und realistischen Journalismus ein.

Die MarmeladenOma und ihr Enkel Janik

Die 85-Jährige ist mit über 199.000 Followern ein Youtube-Star. Mit ihrer wöchentlichen Online-Märchenstunde schafft sie mit ihrem Enkel Janik eine „Insel der Ruhe“ für ihre wachsende Fangemeinde.

Miriam Mack

Die Familie Mack ist Inhaber des mehrfach prämierten Europa-Parks. Sie steht für Vision, Innovation und soziale Verantwortung. Miriam Mack ist Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Namhafte Persönlichkeiten wie Dr. Marion Bleß, Karoline Herfurth, Youtube-Star LeFloid und Shila Meyer-Bejaht geben sich bei der Gala im Plenarsaal die Ehre.

Für die MedienvertreterInnen

Zur Akkreditierung melden Sie sich bitte bei Märchenland: Mariella Steinweg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, steinweg@maerchenland-ev.de, Tel.: 030 34 70 94 79.

Der Presseausweis ist mitzuführen. Ist kein Presseausweis vorhanden, kontaktieren Sie bitte unter Angabe des Mediums pressereferat@parlament-berlin.de.

http://www.märchenland.de/berliner_maerchentage/goldene_erbse.html

Pressekontakt:

Abgeordnetenhaus von Berlin
Pressereferat
Niederkirchnerstr. 5
10117 Berlin-Mitte
Telefon 030 2325-1050/51/52
Telefax 030 2325-1058
E-Mailpressereferat@parlament-berlin.de

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Märchenhafte Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin: Feierliche Preisverleihung der Goldenen Erbse 2017 luxemburger gmbh kaufen

Dr. Kai Dolgner: Noch viele Fragen offen

Kiel (ots) – Zum heutigen Bericht des Innenministers im Innenausschuss über die personellen Veränderungen in der Landespolizei erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Kai Dolgner:

„Die heutigen Erklärungen des Innenministers lassen viele Fragen offen. Stimmt es, dass zwar auf der Führungskräfteversammlung in Leck laut GdP „keinerlei Gründe für die Personalabsetzungen“ genannt wurden, er aber die Koalitionsfraktionen einen Tag später viel detaillierter informierte als das eigene Führungspersonal? Dann wären die Unmutsäußerungen seitens der Gewerkschaft mehr als verständlich. Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Ablösung der Polizeiführung keinen, auch keinen indirekten, Zusammenhang mit den in der „Rocker-Affäre“ erhobenen Vorwürfen haben soll. Die von der SPD für prüfenswert gehaltenen Vorwürfe beziehen sich allerdings mitnichten nur auf die Vorgänge in und um die SoKo Rocker sondern allgemein auf die Frage, ob wir in Teilen der Landespolizei eine mangelhafte Führungskultur haben oder nicht. Die vom Innenminister vorgenommene Abgrenzung bezüglich der von ihm gesehenen Mängel in der Führungskultur und unserer grundsätzlichen Fragestellung, konnten wir deshalb nicht nachvollziehen.

Die uns heute zur Kenntnis gegebenen Gründe lassen noch viele Fragen offen. Was meint der Minister konkret mit seiner öffentlichen Äußerung „unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung der Landespolizei“? Wollte Herr Grote das seit Innenminister Bull bestehende Leitbild der Bürgerpolizei und „unsere schärfste Waffe ist das Wort“ fortführen und sah sich durch die amtierende Polizeiführung daran gehindert? Oder ist er der Auffassung, dass dieses Leitbild überholt ist und eine andere Ausrichtung erforderlich ist? Dann wäre es wichtig für die Öffentlichkeit zu erfahren, welchen Teil des Bürgerpolizeikonzeptes er für überarbeitungswürdig hält.

Im Übrigen danken wir dem Innenminister zum nochmaligen klarem Bekenntnis zu einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Dessen Notwendigkeit hatte die SPD bereits am 10. Juli gegenüber dem NDR erläutert und war dafür teilweise scharf kritisiert worden. Wir freuen uns, dass es inzwischen einen breiten Konsens zu dieser Frage gibt.“

Pressekontakt:

Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)

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Dr. Kai Dolgner: Noch viele Fragen offen
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Wenige Unternehmen legen finanzielle Risiken des Klimawandels offen / KPMG-Studie untersucht 4.900 Unternehmensberichte

Berlin (ots) – 60 Prozent der größten Unternehmen weltweit berücksichtigen Nachhaltigkeitsthemen in ihrem Jahresabschluss, doch nur jedes vierte geht dabei auch auf finanzielle Risiken ein, die sich aus dem Klimawandel für das eigene Geschäft ergeben (28 Prozent). Das ist das Ergebnis des KPMG Survey of Corporate Responsibility Reporting 2017 (http://bit.ly/2gyFhSU), für den 4900 Unternehmensberichte der jeweils 100 größten Unternehmen in 49 Ländern sowie die Berichte der weltweit 250 umsatzstärksten Unternehmen („G250“) unter die Lupe genommen wurden.

Nur in fünf der untersuchten 49 Länder berichtet die Mehrheit der größten Unternehmen über finanzielle Risiken des Klimawandels: Taiwan (88 Prozent), Frankreich (76 Prozent), Südafrika (61 Prozent), USA (53 Prozent) und Kanada (52 Prozent). In den meisten dieser Fälle ist die Offenlegung von klimabezogenen Risiken entweder gesetzlich vorgeschrieben oder wird zumindest von der Regierung, der Börse oder der Finanzaufsicht empfohlen.

Christian Hell, Senior Manager Sustainability Services bei KPMG: „Der Druck auf Unternehmen, sich mit Nachhaltigkeitsthemen auseinanderzusetzen, wächst. Ihre Zahl nimmt auch weltweit zu, doch besteht hier noch viel Potenzial. Zwar ist das allgemeine Bewusstsein in Deutschland gerade unter den umsatzstärksten Unternehmen verbreiteter als im internationalen Vergleich, jedoch besteht insbesondere im Hinblick auf umfassende und systematische Analysen des potenziellen Marktrisikos auch hierzulande noch deutlich Nachholbedarf. Vor allem auf aus dem Klimawandel resultierende Finanzrisiken wird vergleichsweise selten eingegangen. Wer diese aber nicht offenlegt, könnte Investoren verlieren und auf diese Weise ungewollt die Kapitalkosten und den Aufwand für Versicherungen in die Höhe treiben.“

Nachholbedarf bei Handel, Transport und Gesundheitsbranche

Insbesondere Firmen aus der Papier- und Forstwirtschaft (44 Prozent), dem Chemiesektor (43 Prozent), dem Bergbau (40 Prozent) sowie der Öl- und Gasindustrie (39 Prozent) berücksichtigen klimabedingte Finanzrisiken vergleichsweise häufig in ihren Unternehmensberichten. Auch in der Automobilbranche und bei Versorgern (jeweils 38 Prozent) ist das Bewusstsein für finanzielle Klimarisiken vergleichsweise hoch. Deutlicher Nachholbedarf besteht noch im Finanzdienstleistungsbereich, wo nur ein Viertel aller Unternehmen mit dem Klimawandel einhergehende Finanzrisiken in ihre Berichte einbindet (24 Prozent), im Handel (23 Prozent), im Transportwesen (20 Prozent) und im Gesundheitssektor (14 Prozent).

Hinweis: Unter dem Link https://www.climatetalkslive.org/ aggregiert KPMG in Zusammenarbeit mit dem UN-Klimasekretariat vom 6. bis zum 20. November Tweets rund um den Klimagipfel in Bonn

Pressekontakt:

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Marita Reuter/Thomas Blees
Tel.: (0 30) 20 68-11 18 / -1408
E-Mail: mreuter@kpmg.com / tblees@kpmg.com
KPMG im Internet: www.kpmg.de

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Wenige Unternehmen legen finanzielle Risiken des Klimawandels offen /
KPMG-Studie untersucht 4.900 Unternehmensberichte
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phoenix Mein Ausland: Erstausstrahlung: Alaska im Klimawandel – Wo Eis und Hoffnung schmelzen – Sonntag, 5. November 2017, 21.45 Uhr

Bonn (ots) – Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft, und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.

Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war.

Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als „Erfindung der Chinesen“. Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale.

Ein Film von Jan Philipp Burgard, phoenix 2017

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
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Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
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phoenix Mein Ausland: Erstausstrahlung: Alaska im Klimawandel – Wo Eis und Hoffnung schmelzen – Sonntag, 5. November 2017, 21.45 Uhr
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QIAGEN sieht Präzision seiner Bioinformatik-Lösungen zur Interpretation genetischer Tests durch neue Evaluation in der Frauengesundheit bestätigt

Orlando, Florida (USA), Germantown, Maryland (USA), und Hilden (Deutschland) (ots) – Ergebnisse der Evaluierung der QCI-Plattform zur Interpretation
klinisch relevanter Genvarianten werden auf der ASHG 2017 von Counsyl
vorgestellt

QIAGEN (NASDAQ: QGEN; Frankfurter Börse: QIA) gab heute bekannt, dass
die Ergebnisse einer neuen Evaluierung im Bereich der
Frauengesundheit die hohe Genauigkeit seiner Bioinformatik-Lösungen,
einschließlich der QIAGEN Clinical Insight Plattform, untermauern.
Die Evaluierung wurde von Counsyl, einem Anbieter genetischer
Screenings, durchgeführt. Das Unternehmen hatte durch den Einsatz der
QCI-Plattform bei der Suche nach Literaturreferenzen 75%
Zeitersparnis bei gleichbleibender Genauigkeit erreicht. Counsyl hat
QCI daher zur Steigerung der Produktivität und Skalierbarkeit als
wesentlichen Bestandteil des Literaturrecherche-Prozesses verankert.
Die Ergebnisse der Evaluierung werden heute auf der Jahrestagung der
ASHG (American Society of Human Genetics) vorgestellt.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

http://ots.de/9PWHb

Pressekontakt:

QIAGEN
Investor Relations
John Gilardi
+49 2103 29 11711
E-Mail: ir@QIAGEN.com

Public Relations
Dr. Thomas Theuringer
+49 2103 29 11826
E-Mail: pr@QIAGEN.com

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QIAGEN sieht Präzision seiner Bioinformatik-Lösungen zur Interpretation genetischer Tests durch neue Evaluation in der Frauengesundheit bestätigt
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Herbstbilanz: LfA-Förderung weiter stark gefragtWirtschaft in Bayern mit 1,5 Mrd. Euro unterstütztPlus 14 Prozent bei Gründungs- und WachstumsförderungNeuer Energiekredit Gebäude kommt gut an

München (ots) – Die LfA Förderbank Bayern hat die bayerische Wirtschaft in den ersten neun Monaten 2017 mit Darlehen in Höhe von über 1,5 Milliarden Euro unterstützt. Ein Zuwachs von rund 6 Prozent auf über 1,2 Milliarden Euro konnte bei den programmgebundenen Förderkrediten verzeichnet werden. Von diesem Angebot profitierten knapp 3.400 Unternehmen und Kommunen. Nach wie vor stark im Fokus stand beim bayerischen Mittelstand die Anfang des Jahres optimierte Gründungs- und Wachstumsförderung: Das Zusagevolumen legte um gut 14 Prozent auf rund 630 Millionen Euro zu. Auch der erst Mitte Juli eingeführte Energiekredit Gebäude war gefragt (rund 40 Millionen Euro). Bei den Konsortial- und Globaldarlehen ging die Nachfrage gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund von Einmaleffekten auf rund 300 Millionen Euro zurück.

„Die starke Nachfrage nach den Förderangeboten der LfA spiegelt die gute Konjunkturlage im Freistaat wider. Der bayerische Mittelstand investiert kräftig in seine Zukunft. Mit den Programmkrediten der LfA konnten die Betriebe bereits in diesem Jahr Investitionen von über 1,6 Milliarden Euro anpacken. Damit sichern bzw. schaffen sie fast 100.000 Arbeitsplätze am Standort. Trotz der guten Wirtschaftslage gibt es eine Reihe Herausforderungen, denen sich unsere Unternehmen stellen müssen. Dazu zählt beispielsweise die Digitalisierung. Gerade kleine und mittlere Unternehmen benötigen dabei unsere Unterstützung. Hier hilft die LfA mit einem passgenauen, attraktiven und flexiblen Förderangebot“, so Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner.

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, erläutert: „Unser Förderangebot kommt da an, wo es gebraucht wird: Bei den vielen innovativen, engagierten und ideenreichen Gründern und mittelständischen Betrieben im Freistaat. Mit unserer optimierten Gründungs- und Wachstumsförderung haben wir in diesem Jahr schon gut 2.200 Vorhaben unterstützt. Besonders erfreulich ist, dass wir dem Mittelstand bereits 40 Millionen Euro für Investitionen in die Energieeffizienz von Firmengebäuden über den erst Mitte Juli eingeführten Energiekredit Gebäude zusagen konnten. Das kommt der Umwelt zugute und unser Tilgungszuschuss von bis 18,5 Prozent für diese Vorhaben schont gleichzeitig den Geldbeutel der Firmen.“

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben. Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 0800 / 21 24 24 0 (kostenfrei), www.lfa.de

Pressekontakt:

LfA Förderbank Bayern
Anita Dehne
Pressesprecherin
Tel. 089/2124-2226
mailto:anita.dehne@lfa.de

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Herbstbilanz: LfA-Förderung weiter stark gefragt
Wirtschaft in Bayern mit 1,5 Mrd. Euro unterstützt
Plus 14 Prozent bei Gründungs- und Wachstumsförderung
Neuer Energiekredit Gebäude kommt gut an
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Schutzlos, eingesperrt und abgeschobenAktueller Bericht zu Folgen der EU-Flüchtlingspolitik für Kinder

Berlin (ots) – „Immer mehr Kinderflüchtlinge in Europa werden aus Not abtauchen und so größten Risiken ausgesetzt sein“, warnt Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. „Das ist eine der beschämenden Folgen, die die EU mit ihrer Flüchtlingspolitik riskiert. Die Staaten werden zusehends unsolidarisch und betreiben Abschottung auf Kosten hunderttausender Kinder und der eigenen humanitären Prinzipien. Mädchen und Jungen riskieren ihr Leben auf dem Meer oder in Wüsten und erleiden auch in der EU noch Not und Elend.“ Zu diesem Schluss kommt der neue Bericht von Save the Children „Keeping Children at the Centre“, der die europäische Flüchtlingspolitik der vergangenen zwei Jahre und die damit verbundenen Folgen und Risiken für Kinder untersucht.

Jeder dritte Asylantrag in Europa kommt mittlerweile von einem Kind. Seit 2015 haben rund 800.000 Kinder und Jugendliche einen Antrag gestellt, 150.000 von ihnen kamen ohne Begleitung eines Verwandten oder sogar ganz alleine. „Für viele von ihnen bedeutet die Ankunft in Europa aber leider längst nicht das Ende von dem, wovor sie geflohen sind: Angst, Gewalt und Perspektivlosigkeit“, so Susanna Krüger.

Vier besorgniserregende Tendenzen zeigt der Bericht von Save the Children. Erstens: Es gibt kaum noch legale oder sichere Zugangswege für Kinder. Zweitens: Die Abschiebepolitik nimmt zu, oftmals finden Rückführungen in Länder statt, wo den Mädchen und Jungen weiterhin Gewalt, Ausbeutung und Kinderhandel droht. Drittens: Einige EU-Staaten schrecken immer weniger davor zurück, Kinderflüchtlinge in gefängnisähnlichen Aufnahmezentren einzusperren, bis über ihren Asylantrag entschieden wurde. Viertens: Enorm viele Kinder sind weiterhin viel zu wenig geschützt und leiden unter unbehandelten psychischen Belastungen. In griechischen Aufnahmezentren etwa haben schon Neunjährige versucht sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen. In Schweden haben sich drei Kinderflüchtlinge umgebracht, vier weitere haben es versucht.

„All das treibt im schlimmsten Fall immer mehr Kinder dazu abzutauchen“, sagt Krüger. „Vor zwei Jahren war die Sorge groß, dass 10.000 Kinderflüchtlinge verschwunden waren, die Wahrheit heute ist: Durch die restriktive EU-Flüchtlingspolitik drohen es noch viel mehr zu werden.“ Mitarbeiter von Save the Children berichten aus verschiedenen Ländern, dass Minderjährige sich eher ohne Dokumente weiter durchschlagen als eine Abschiebung zu riskieren. „Einigen droht sogar die Abschiebung in Länder, die sie noch nie gesehen haben“, erläutert Krüger. „Etwa afghanischen Kindern, die im Iran aufgewachsen sind, da ihre Familien schon lange auf der Flucht sind.“

„Die Ankündigungen der Europäischen Kommission Anfang des Jahres, Kinder besser zu schützen, haben wir damals sehr unterstützt“, so Krüger. „Diese entpuppen sich aber immer mehr als leere Versprechungen, da gleichzeitig Festsetzungen in Aufnahmelagern, Abschiebungen in unsichere Regionen, Vergabe von temporären Aufnahmeerlaubnissen und die Hürden für die Aufnahme zunehmen.“ Erschwerend hinzu kommt die erodierende Solidarität der EU-Staaten untereinander. Belgien, Schweden, Dänemark, Slowenien und Polen nehmen derzeit weniger Geflüchtete auf als in den Jahren 2012 bis 2013, Griechenland und Italien hingegen fast ein Drittel der Gesamtanzahl.

Save the Children fordert im Vorfeld der nächsten Sitzung des Europäischen Rats am 19. und 20. Oktober zu einer dringenden Korrektur der Flüchtlingspolitik auf. „Nicht Abschottung darf das erklärte politische Ziel sein, sondern die Bewältigung einer humanitären Krise nach humanitären Prinzipien. Die wichtigste Grundlage dafür heißt: Solidarität“, betont Susanna Krüger.

Bericht „Keeping Children at the Centre“ zum Download: http://ots.de/YfMIR

Interview-Angebot: Experten von Save the Children zum Thema Flucht und Migration stehen für Interviews zur Verfügung

Pressekontakt:

Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle – Bastian Strauch
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 – 889
Mail: presse@savethechildren.de

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Aktueller Bericht zu Folgen der EU-Flüchtlingspolitik für Kinder
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