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CARE-Studie zu Frauen auf der Flucht: „Familien gehören zusammen“Familienzusammenführung unzureichend umgesetztSchutz von Frauen muss Priorität haben

22. Dezember 2017 aktivengmbhmantelkaufende 0

Bonn (ots) – Eine neue Studie der internationalen Hilfsorganisation CARE zeigt gravierende Lücken im rechtlichen Schutz von Frauen auf der Flucht auf. Europäische Regierungen sollten ihre Verpflichtungen zur Familienzusammenführung einhalten und darüber hinaus dringend mehr Maßnahmen ergreifen, um Frauen besser zu schützen.

Die Studie „Left behind: How the world is failing women and girls on refugee family reunion“ zeigt, dass Familienzusammenführung verstärkt genutzt werden muss, um Frauen und Mädchen aus der Unsicherheit zu befreien, die sie als Flüchtlinge alleine in der Fremde erleben. Fast alle haben auf der Flucht sexualisierte Gewalt oder andere Übergriffe erlebt und sitzen etwa auf den griechischen Inseln fest, wo sie in äußerst unsicheren und prekären Verhältnissen hoffen und warten, mit ihrer Familie vereint zu werden. Doch die humanitäre Klausel der Dublin-III-Verordnung, nach der Geflüchtete aus humanitären Gründen umgesiedelt werden können, wird kaum angewendet. Diese Klausel könnte jedoch neben der Familienzusammenführung gezielt genutzt werden, um weiblichen Überlebenden sexueller und geschlechterspezifischer Gewalt Asyl und Umsiedlung – und damit Schutz – zu ermöglichen.

Von 160.000 Flüchtlingen, die laut Zusagen europäischer Regierungen von Griechenland und Italien auf andere Länder der EU umverteilt werden sollten, sind bislang erst rund 31.770 Menschen an ihrem Zielort angekommen. Mehr als 86 Prozent der Anträge auf Familienzusammenführung werden von Frauen gestellt, die dringend Schutz brauchen.

„Familien gehören zusammen – für uns als Deutsche wird das an Weihnachten besonders deutlich“, betont CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel. „Doch Regierungen in Europa, inklusive Deutschland, arbeiten bei geflohenen Menschen mit einem sehr engen Verständnis von Familie. Familienmitglieder in europäischen Ländern, die traumatisierten Frauen Schutz bieten könnten, werden nicht als solche anerkannt. Das muss sich dringend ändern“, so Zentel.

Die CARE-Studie zeigt weitere Defizite auf: Ausreichende Rechtsberatung, die Unterstützung bei der Bewältigung von Traumata und sichere Räume für Frauen in Flüchtlingsunterkünften kommen entschieden zu kurz. „Wir können nicht akzeptieren, dass Länder des globalen Südens und Staaten an den Außengrenzen der EU die Hauptlast tragen bei der Versorgung geflohener Menschen“, mahnt Zentel. „Als eines der reichsten Länder der Welt steht Deutschland in der Pflicht, Menschen, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen, zu unterstützen und insbesondere die Bedürfnisse von Frauen zu berücksichtigen. Wir müssen alles für ihren Schutz tun.“

Die wichtigsten Empfehlungen des CARE-Berichtes an Regierungen im Überblick:

   - Ausreichende Kapazitäten für die schnelle und transparente 
     Bearbeitung von Familienzusammenführungsanträgen
   - Schulungen zu sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt für 
     Personen, die mit Flüchtlingen arbeiten
   - Sichere Wege auf der Flucht
   - Eine konsequente Anerkennung von sexualisierter Gewalt als 
     Asylgrund 

Pressekontakt:

Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Sabine Wilke
Telefon: 0228 / 97563 46
Mobil: 0151 / 147 805 98
E-Mail: wilke@care.de

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Mit dem Eigenheim der Zinsflaute trotzen

21. Dezember 2017 aktivengmbhmantelkaufende 0

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Mit dem Eigenheim der Zinsflaute trotzen
Mit dem Eigenheim der Zinsflaute trotzen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/108464 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/LBS Infodienst Bauen und Finanzieren“

Stuttgart (ots) – Die selbst genutzte Immobilie ist die beliebteste Vermögensanlage der Deutschen. Viele sehen sie als sicheres Fundament – gerade in der Niedrigzinsphase. Den Erwerb von Wohneigentum planen derzeit vor allem junge Familien.

Ob als Geldanlage oder als Altersvorsorge: Die Mehrheit der Deutschen setzt auf die selbst genutzte Immobilie, um der Zinsflaute zu trotzen. Für 54 Prozent der Bundesbürger ist sie die beste Anlageform. Das ist ein Ergebnis des diesjährigen Vermögensbarometers des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Während sich Sparer immer schwerer tun, zu auskömmlichen Renditen Geld anzulegen, können sich Immobilienerwerber über die günstigen Zinsen freuen, die für niedrige Tilgungsraten sorgen. Entsprechend stehen Sachwerte hoch im Kurs.

Gefragt ist Wohneigentum vor allem bei jungen Familien: Rund 30 Prozent von ihnen würden gerne eine Immobilie erwerben oder bauen – die meisten, um selbst darin zu wohnen. Das wünschen sich 64 Prozent. Ebenfalls hoch ist die Bereitschaft, für den Erwerb eines Eigenheims einen Kredit aufzunehmen. Während sich dies 75 Prozent der Gesamtbevölkerung vorstellen können, sind es bei den jungen Familien sogar 88 Prozent. Wichtig ist ihnen eine stabile Eigenkapitalbasis: Die Hälfte will sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen.

„Ausreichend Eigenkapital ist eine wesentliche Voraussetzung für den Sprung in die eigenen vier Wände. Je mehr, desto besser. Idealerweise sollten zusätzlich zu den Erwerbsnebenkosten mindestens 20 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein“, empfiehlt Albrecht Luz von der LBS. Für den restlichen Betrag ist eine solide Finanzierung wichtig. „In Zeiten niedriger Zinsen sollten Bauherren sich die günstigen Konditionen langfristig sichern“, rät Luz. Mit einem Bausparvertrag bauen künftige Eigentümer nicht nur in der Ansparphase Eigenkapital auf, sie sichern sich auch das zinssichere Bauspardarlehen für die spätere Finanzierung. Mit einem Wohn-Riester-Bausparvertrag können sie zusätzlich von staatlicher Förderung profitieren. „Das lohnt sich. So können sich die Zulagen bei einer Familie mit zwei Kindern derzeit auf bis zu 908 Euro pro Jahr summieren.“

Pressekontakt:

Julia Vogt
T: +49 0221 912887-28
F: +49 0221 912887-77
E-Mail: julia.vogt@edelmanergo.com

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