Starke Quoten für die Kellys! Das Doku-Event „Die Kelly Family – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Familie“ begeistert die VOX-Zuschauer

Köln (ots) – Die Kelly Family war das Erfolgs-Phänomen der 90er und begeistert die Menschen noch heute – so auch bei VOX. Das Doku-Event „Die Kelly Family – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Familie“ erreichte am gestrigen Samstag (18.11.) um 20:15 Uhr mit 10,5 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen einen starken Marktanteil. Insgesamt schalteten 2,15 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren die Dokumentation rund um die musikalische Großfamilie ein. Für das vierstündige Doku-Event öffneten die sechs Kelly-Geschwister Patricia, Kathy, John, Jimmy, Joey und Angelo ihr privates Familienarchiv und ließen die VOX-Zuschauer an ihrer Reise durch 40 Jahre Bandgeschichte teilhaben. Was den Erfolg der Ausnahmeband ausmacht und wie der Hype um die außergewöhnliche Familie entstand, beleuchteten Weggefährten wie Circus-Roncalli Mitbegründer Bernhard Paul, Show-Legende Thomas Gottschalk sowie Schauspielerin und Kelly-Fan Susan Sideropoulos.

Insgesamt erreichte VOX einen hervorragenden Tages-Marktanteil von 8,3 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 59-jährigen Zuschauer.

Wer das Doku-Event verpasst hat, kann sich „Die Kelly Family – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Familie“ noch 30 Tage nach TV-Ausstrahlung kostenlos bei TVNOW.de anschauen. Quelle: AGF/GfK/DAP TV Scope/MG RTL D Forschung und Märkte/vorläufig gewichtet/Stand: 19.11.2017

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Afghanistan: Weiterhin keine Lageeinschätzung möglich

Hamburg (ots) – Ein vom Auswärtigen Amt in Berlin für Oktober 2017 angekündigter Bericht zur Sicherheitslage in Afghanistan verzögert sich weiter. Nach Recherchen des Ressorts Investigation des NDR ist derzeit noch nicht abzusehen, wann er vorgelegt wird. Trotzdem schiebt Deutschland wieder nach Afghanistan ab.

Am 31. Mai war in Kabul ein mit Sprengstoff gefüllter Tankwagen unmittelbar vor der deutschen Botschaft explodiert. Mehr als 150 Menschen starben. Seither kann die deutsche Vertretung nicht mehr genutzt werden. Die Bundesregierung setzte Abschiebungen nach dem Anschlag zunächst aus und versprach, die Sicherheitslage neu zu bewerten. Doch das ist nicht geschehen. Die deutsche Botschaft in Kabul, die wichtige Informationen für den Bericht liefern müsste, wurde beim Anschlag schwer beschädigt und ist weiterhin kaum arbeitsfähig. Außer Botschafter Walter Haßmann sind nur zwei weitere Referenten vor Ort in Afghanistan. Sie arbeiteten nicht vom Botschaftsgelände, sondern von anderen Liegenschaften aus.

Bereits im August dieses Jahres wandten sich das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium mit einem Zwischenbericht an die Länder sowie die Abgeordneten des deutschen Bundestages. Darin hieß es, dass das Personal der Botschaft erst nach Abschluss „umfangreicher Bau- und Schutzmaßnahmen“ seine Arbeit wieder aufnehmen könne. Bei dem Zwischenbericht handelte es sich allerdings ausdrücklich nicht um einen Asyllagebericht. Trotzdem setzte Deutschland im September seine Sammelabschiebungen nach Afghanistan fort, aber beschränkt auf Gefährder, Straftäter und Menschen, die ihre Identität nicht preisgeben wollen.

Asyllageberichte des Auswärtigen Amtes sowie so genannte Länderberichte von Nichtregierungsorganisationen wie der Schweizer Flüchtlingshilfe dienen Rechtsanwälten und Gerichten häufig als Grundlage für Asylverfahren. Bernd Mesovic von Pro Asyl spricht von einer sich rapide verschlechternden Sicherheitslage und kritisiert, dass Deutschland auch ohne neuen Lagebericht nach Afghanistan abschiebt. „Die Entscheidungsmaschinerie läuft weiter, obwohl zu zentralen Fragen vom Auswärtigen Amt keine aktuellen Erkenntnisse geliefert wurden. Das betrifft Themen, die sich entscheidend auf die Asylverfahren auswirken: Welche Gebiete sind für welche Personengruppen sicher, zugänglich und zumutbar? Hier gibt es nur diffuse Hinweise.“ Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das die Asylanträge bearbeitet, ließ eine Anfrage des NDR unbeantwortet.

In der aktuellen „Unterrichtung des Parlaments“, ein vertraulicher, regelmäßig erscheinender Bericht über die Auslandseinsätze der Bundeswehr, heißt es, dass die Sicherheitslage in den meisten Städten ausreichend kontrollierbar sei. Allerdings zählt er auch eine Reihe von Anschlägen und Gefechten auf. Die Vereinten Nationen führen eine Statistik über die zivilen Opfer in Afghanistan. Die Zahlen stagnieren seit 2014 auf hohem Niveau. Im ersten Quartal 2017 wurden mehr als 8000 Zivilisten verletzt oder getötet.

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dena-Kongress: Kuhlmann plädiert für Fokus auf CO2-ReduzierungEnergiewendegipfel gibt Einblick in Agenda für integrierte Energiewende

Berlin (ots) – Einen Tag vor Beginn des Kongresses der Deutschen Energie-Agentur (dena) am Montag in Berlin hat der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, Andreas Kuhlmann, dafür plädiert, in der Energiewende den Fokus auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu richten. „Durch die Sondierungsgespräche der Jamaika-Parteien und die UN-Klimakonferenz steht die Energiewende wieder oben auf der politischen Agenda. Wichtig ist jetzt, dass wir uns nicht in Debatten über Einzelmaßnahmen verstricken und damit die Perspektive verengen. Das große Ziel ist eine nahezu emissionsfreie Volkswirtschaft im Jahr 2050. Mit welchen Technologien und Geschäftsmodellen wir dieses Ziel erreichen, kann heute niemand genau sagen; aber wir können heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass innovative Unternehmen diese Technologien und Geschäftsmodelle entwickeln.

Wir brauchen einen neuen ökonomischen Rahmen, der den Markt konsequent auf die Reduzierung von CO2-Emissionen ausrichtet. Überall sind Innovationen gefragt, in Energie, Industrie, Gebäude, Verkehr und über die Sektoren hinweg. Das historisch gewachsene System aus technologiespezifischen Steuern, Umlagen und Abgaben ist zu einem Dschungel angewachsen, der die Entwicklung hemmt. Mit einem neuen ökonomischen Rahmen können wir das System vereinfachen und klare Anreize für die Reduktion von CO2-Emissionen setzen. Innerhalb dieses Rahmens können Unternehmen im Wettbewerb nach den besten Lösungen für Klimaschutz und integrierte Energiewende suchen. Das wäre ein großer Wurf. Darauf sollten wir unseren Mut und unsere Gestaltungskraft konzentrieren. Dieser Ansatz müsste auch für alle Jamaika-Parteien attraktiv sein, denn er bringt mehr Marktwirtschaft (FDP), mehr Fokussierung auf Klimaschutz (Grüne) und eine Zukunftsperspektive für den Industriestandort Deutschland (CDU/CSU).

Der dena-Kongress kommt deshalb gerade zur rechten Zeit. Als erster Energiewendegipfel nach der Bundestagswahl bietet er die Gelegenheit, die Debatte zu vertiefen, das Bewusstsein für die Herausforderungen zu schärfen und neue Partnerschaften aufzubauen. Viele Akteure haben sich in den letzten Wochen eingebracht, um der Debatte über die Zukunft der Energiewende Impulse zu geben – die dena zum Beispiel mit der Leitstudie Integrierte Energiewende, der Gebäudestudie, der E-Fuels-Studie, der Studie über Alternativen zur Finanzierung des EEG und, gemeinsam mit 15 Energie- und Klimaschutzexperten, mit einer Initiative zur Bepreisung von CO2. Viele dieser Akteure kommen auf dem dena-Kongress zu Wort. Gleichzeitig zeigen wir, welche Erfolgsprojekte die Energiewende bereits hervorgebracht hat. Und wir bieten eine Bühne für Start-ups und Unternehmen, die ihre Geschäftsideen für Energiewende und Klimaschutz präsentieren.“

dena-Kongress: zwei Tage volles Energiewendeprogramm

Am ersten Tag des dena-Kongresses stehen die zentralen Herausforderungen für Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt: Wie sieht der Weg zu einem integrierten Energiesystem aus? Welche Transformationspfade muss Deutschland einschlagen, um seine Klimaschutzziele zu erreichen? Hierzu werden unter anderem Sprecher der neuen Bundestagsfraktionen Stellung beziehen. Andreas Kuhlmann wird Zwischenergebnisse aus der Leitstudie Integrierte Energiewende vorstellen. Führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden über den ökonomischen Rahmen der Energiewende diskutieren.

Der Schwerpunkt des zweiten Kongresstags liegt auf neuen Geschäftsmodellen, smarten Lösungsansätzen und Best-Practice-Beispielen für die Umsetzung der Energiewende. Thematisiert werden unter anderem nachhaltige Stadtentwicklung, Digitalisierung sowie energetische Gebäudesanierung und Infrastruktur. Im Rahmen des Kongresses wird die dena den internationalen Energy Efficiency Award für herausragende Energieeffizienzprojekte verleihen. Bei der Abendveranstaltung am 20. November werden die deutschen Finalisten des internationalen Wettbewerbs Start Up Energy Transition (SET) ihre innovativen Geschäftsmodelle präsentieren und Experten über die Perspektiven für den internationalen Klimaschutz diskutieren. Für die zweite Runde des SET Award hat die dena kürzlich auf der UN-Klimakonferenz in Bonn die Bewerbungsphase eröffnet.

Zu den Referentinnen und Referenten gehören unter anderem: Jochen Flasbarth (Bundesumweltministerium), Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, MCC / Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Barbara Ettinger-Brinckmann (Bundesarchitektenkammer), Chad Frischmann (Drawdown-Projekt), Tuomo Hatakka (Vattenfall Europe), Dr. Timm Kehler (Zukunft ERDGAS), Ole Møller-Jensen (Danfoss), Dr. Barbara Schlomann (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI), Prof. Dr. Laurence Tubiana (European Climate Foundation), Adrian Willig (Institut für Wärme und Oeltechnik, IWO).

Erwartet werden insgesamt über 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem dena-Kongress am 20. und 21. November im bcc Berlin Congress Center. Weitere Informationen unter www.dena-kongress.de.

Über den Verlauf des Kongresses berichtet die dena live unter www.dena.de/kongress-live.

Hinweis zur Anmeldung: Die Online-Anmeldung ist nicht mehr möglich. Kurzentschlossene können sich vor Ort registrieren. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.

Hinweis für Redaktionen: Für die Akkreditierung ist ein gültiger Presseausweis erforderlich.

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Primary Health Care Corporation: 750 Experten nehmen an der Eröffnungszeremonie der 3. International Primary Care Conference teil

Doha, Katar (ots/PRNewswire) – Mehr als 700 internationale Gesundheitsexperten, wichtige Meinungsführer, Primärversorgungsspezialisten, Chirurgen, praktische Ärzte und andere Mediziner nahmen gestern Abend an der feierlichen Eröffnung der 3. International Primary Care Conference (Internationale Konferenz zur Primärversorgung) in Doha teil. Primary Healthcare Corporation war Gastgeber der Konferenz unter der Schirmherrschaft von Ihrer Exzellenz Dr. Hanan Al Kuwari, der Gesundheitsministerin von Katar, in Partnerschaft mit der Hamad Medical Corporation und den offiziellen Sponsoren Oreedoo und QNB.

(Logo: http://mma.prnewswire.com/media/582326/Primary_Health_Care_Corporation_Logo.jpg )

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/607361/PHCC.jpg )

Bei der Konferenz unter der Leitung von Dr. Mariam Abdul Malik, Managing Director von PHCC, sprachen weltbekannte Gesundheitsexperten, unter anderen der Hauptredner Dr. Ahmed Al Shaatti, Lord Ara Drazi, Professorin Maureen Topps und viele andere namhafte Redner aus dem Bereich der Primärversorgung.

Auf lokaler Ebene waren unter den Teilnehmern Mediziner vom PHCC, dem Ministerium für Volksgesundheit, der Universität von Katar, dem Weill Cornell Qatar College, dem Sidra Research Center und dem Calgary College of Nursing. Internationale Experten, die an der Konferenz teilnahmen, waren aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Kanada, Irland, dem Libanon und benachbarten GCC-Ländern einschließlich Kuwait und Oman angereist.

In ihrer Eröffnungsrede sagte Dr. Abdul Malik: „Infolge der klugen Führung Seiner Hoheit Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani, der Investitionen in Gesundheit und Wohlbefinden der Nation zu einer der Hauptprioritäten der Qatar National Vision 2030 gemacht hat, haben wir die Ehre, diese Triebkraft durch unser Engagement für die Weiterentwicklung der Grundversorgung zu reflektieren.

Die diesjährige Konferenz wird eine Feier dessen signalisieren, was bereits erreicht wurde, und einen Schwerpunkt auf die Förderung eines gesunden Lebensstils, Prävention, Früherkennung und langfristiger Unterstützung für Patienten und ihre Familien setzen. Die nächsten drei Tage werden Grundlagen für zukünftige Entwicklungen in der primären Gesundheitsversorgung weltweit legen. Die Konferenz wird eine Plattform für den Wissensaustausch darstellen, ein Forum für Diskussionen über Best Practices bieten und Katars Vermächtnis zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen durch die Bereitstellung einer herausragenden Gesundheitsversorgung stärken.“

58 Seminare und wissenschaftliche Vorträge sollen im Laufe der 3-Tages-Konferenz gehalten werden. Sie werden sich mit den Herausforderungen und Entwicklungen der Grundversorgung beschäftigen und eine Plattform bieten, um Veränderungen anzustoßen und bewährte Methoden zu verbessern.

Am ersten Tag hielt der Hauptredner Dr. Ahmad Al Shatti, Berater und medizinischer Leiter im Bereich Arbeits- und Umweltmedizin, OHD, MoH aus Kuwait einen Vortrag darüber, wie man den Grundstein für gesündere Gemeinden und eine bessere Zukunft legen könne.

Dr. Ahmad Al Shatti kommentierte: „Die Zentren primärer Gesundheitsversorgung sind die Eckpfeiler des Gesundheitswesens, unverzichtbar für die Gesundheit und das Wohlbefinden und eine Notwendigkeit für eine nachhaltige Entwicklung des Einzelnen, der Kommunen und der Länder.

Dieser Vortrag wird viele verwandte Konzepte und Initiativen aufgreifen, darunter die Sustainable Development Goals (SDG’s), die Gesundheitsprioritäten, Strategien und Pläne von Eastern Mediterranean Regional (EMR), eine aktuelle Lageanalyse der nicht ansteckenden Krankheiten (NCD’s) als ein Beispiel aus der Praxis und eine Initiative für gesunde Städte, Gesundheit und Klimawandel, Kultur und Verhalten.

Im Anschluss daran wird Professor Michael Kidd, Professor und Vorsitzender des Department of Family & Community Medicine University of Toronto Canada einen Vortrag zu dem Thema „Wie Grundversorgung die Gesundheit aus Ihrer Perspektive unterstützen kann“ halten.

Bei den Sitzungen am ersten Tag werden auch Gespräche zu kleineren chirurgische Eingriffen, ein Workshop zu Knie- und Schulter-Untersuchungen und ein Workshop zum Thema „Identifizierung und Unterstützung autistischer Kinder in der Gesellschaft“ stattfinden.

Ein Teilnehmer der Konferenz und Hauptredner ist Lord Ara Darzi, Leiter des Institute of Global Health Innovation am Imperial College in London, The Paul Hamlyn Chair of Surgery am Imperial College und dem Institute of Cancer Research. Er kommentierte: „Die Primary Health Care Corporation (PHCC) hat unter der inspirierenden Leitung von Dr. Mariam Abdulmalik auf großartige Weise den Weg bereitet, um solide Grundlagen für das Gesundheitswesen zu schaffen und wurde dafür mit der diamantenen Auszeichnung international anerkannt. Sie ist bestrebt, Betreuung von höchster Qualität zu bieten, die Patientensicherheit zu gewährleisten und konzentriert sich auf die Erfahrungen von Patienten. Durch die Einführung des Modells der Familienmedizin, die Durchführung von Krebsvorsorgeuntersuchungen, die Eröffnung des neuen Gesundheitszentrums und die Einführung von Wellness-Kliniken sorgt die PHCC dafür, dass die Bevölkerung von Katar sich für einen positiven Lebensstil entscheidet, um ein Gleichgewicht bei der körperlichen, geistigen und emotionalen Gesundheit zu finden, und sie unterstützt Menschen dabei, ein längeres, gesünderes und produktiveres Leben zu führen.“

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Hangzhou Tourism Commission nimmt am 56. ICCA Congress teil

Prag (ots/PRNewswire) – Die Hangzhou Tourism Commission unter Leitung des stellvertretenden Direktors Zhuo Xinning nahm zusammen mit Business Events Hangzhou und mehreren MICE-Unternehmen aus Hangzhou am 56. ICCA Congress teil, um die zahlreichen Konferenz- und Ausstellungsoptionen in Hangzhou bekannter zu machen.

Der 56. ICCA Congress fand am 12. November im Prague Congress Centre in der tschechischen Hauptstadt Prag statt. Auf der viertägigen Veranstaltung kamen über 1.200 Teilnehmer aus aller Welt zusammen, darunter Führungskräfte aus der MICE-Branche sowie Konferenz- und Ausstellungsorganisatoren und Pressemitglieder. Im Vergleich zum Vorjahr wurde nahezu die doppelte Anzahl an Besuchern gezählt.

Der ICCA Congress ist eine wichtige Veranstaltung, auf der die Stadt Hangzhou ihre Konferenz- und Ausstellungsangebote vor Konferenzorganisatoren aus aller Welt präsentieren, die globale Präsenz ihrer MICE-Marken stärken und Kanäle auf dem ausländischen Markt erschließen kann.

Der Erfolg des G20-Gipfels von 2016 bot Hangzhou eine gute Gelegenheit, ihre Kompetenzen bei Konferenz- und Ausstellungsangeboten zu erweitern sowie die Infrastruktur der Stadt zu verbessern. Die Stadt hat erkennbare Fortschritte bei der Entwicklung des MICE-Sektors gezeigt. Diese Fortschritte werden den Anforderungen der MICE-Gemeinschaft in vollem Umfang gerecht. Aufbauend auf den Erfolg des G20-Gipfels werden in Hangzhou die 2020 Asian Games ausgetragen – wichtige Wettkämpfe, die aller Voraussicht nach neue Möglichkeiten für die MICE-Branche der Stadt schaffen und der Stadt verhelfen, sich zu einem weltweit führenden MICE-Standort zu entwickeln.

Auf dem jährlich stattfindenden ICCA Congress, auf dem die Hangzhou Tourism Commission regelmäßig vertreten ist, wurde die interaktive Markenwerbezone „Hangzhou, Inspiring New Connections“ gestartet. Sie fungierte als Bühne, auf der die Vorteile der Stadt für die MICE-Branche in Form von Markenpräsenz und Dialogen vor Ort erläutert wurden. Mehrere Branchenexperten meinten, dass die Austragung des G20-Gipfels viel Vorbereitung erforderte, um Hangzhou als repräsentablen MICE-Standort in den Mittelpunkt der Welt zu rücken. Im Rahmen des G20-Gipfels entwickelten MICE-Branchenführer aus Hangzhou ein Programm, um alle Schritte des Planungsprozesses von der Bewerbung bis zur Umsetzung für alle Arten von Zusammenkünften und Messen zu verbessern.

In diesem Jahr setzte Hangzhou einige zusätzliche Maßnahmen zum Anpreisen der Marke „MICE Hangzhou“ um. Die politischen Anreize und Informationsveranstaltungen in China und im Ausland, die von der Kommunalregierung für die MICE-Branche gegeben wurden, haben lange Vorarbeit geleistet, um die Stadt als MICE-Standort zu präsentieren. Ziel ist es, dass die Stadt mit anderen Weltstandorten der MICE-Branche konkurrieren kann. Daher wird Hangzhou weiterhin neue MICE-Produkte testen und vorhandene Dienstleistungsangebote verbessern. Denn die Welt soll den Charm von Hangzhou mit dem Mehrwert der MICE-Branche wiederentdecken. Die Stadt hat einen Schwerpunkt auf große Konferenzen gelegt, indem sie unendliche Möglichkeiten geschaffen und den weltweiten Einfluss ihrer Marke umfassend gestärkt hat.

Foto: http://mma.prnewswire.com/media/606835/Hangzhou_ICCA_Tech_Bar.jpg

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Zhang Liying
+86-136-5114-9597
zhangly@trendscn.com

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Bremer Fernsehpreis 2017: Besondere Leistungen im Regionalfernsehen ausgezeichnet

Bremen (ots) – Die Gewinnerinnen und Gewinner des Bremer Fernsehpreises 2017 stehen fest: Heute Abend (17.11.) erhielten acht Produktionen und eine Moderatorin die begehrten Auszeichnungen des Regionalwettbewerbs der ARD. Die Jury um den Vorsitzenden der Fernsehpreis-Jury und Präsentator der Gala Frank Plasberg kürte bei der Preisverleihung in Bremen das Beste im deutschsprachigen Regionalfernsehen.

Sieger in der Kategorie „Die beste Sendung“ ist:

+ Hallo Niedersachsen vom 27. Juli 2017, NDR, Hannover

In der Kategorie „Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag“ hat gewonnen:

+ Dildokreuz an St. Stephani, buten un binnen vom 11. November 2016, Radio Bremen, Bremen

Als „Die beste Moderatorin/Der beste Moderator“ wurde ausgezeichnet:

+ Anne Willmes, Lokalzeit vom 15. Juni 2017, WDR, Essen

In der Kategorie „Worauf wir besonders stolz sind“ vergab die Jury zwei erste Plätze:

+ #ausgesetzt, Aktuelle Stunde vom 5. April 2017, WDR, Düsseldorf

+ Wo bin ich? Naturkundemuseum, MDR Sachsen-Anhalt heute vom 25. September 2016, MDR, Magdeburg

In dieser Kategorie geht außerdem der „Sonderpreis der Jury“ an:

+ Ansichtssache, Abendschau vom 22. März 2017, rbb, Berlin

Auch in der neuen Kategorie „Die beste Recherche“ gibt es zwei Gewinner:

+ Anis Amri, Abendschau ab Januar 2017, rbb, Berlin + Medikamentenversuche an Heimkindern, Schleswig-Holstein Magazin vom 11.10.2016, NDR, Kiel

In der zweiten neuen Kategorie „Die gelungenste Zuschauerbeteiligung“ geht der Bremer Fernsehpreis 2017 an:

+ Herzenssache – Lieblingsmenschen Danke sagen, zibb vom 5. Dezember 2016, rbb, Potsdam

Für den richtigen Sound bei der Preisverleihung sorgte der Singer/Songwriter Pohlmann.

Bevor die Gewinnerinnen und Gewinner gekürt wurden, fand unter dem Titel „Neue Trends im Regionalprogramm 2017“ am Nachmittag wieder das Werkstattgespräch statt. Rainer Maria Tauber (erfahrener TV-Journalist, Chef vom Dienst für die Sendung zibb vom rbb und Trainer) führte durch die Veranstaltung mit Vorträgen, Vorführungen und Gesprächen. Max Ruppert (Hochschule der Medien Stuttgart und langjähriger ARD-Reporter) und Fabian Werba (Drohnen-Pilot und Kamera-Operator) referierten zu „Copter Communication – Drohnenjournalismus 2017“, Erfahrungen und Denkanstöße zum Thema „Moderation crossmedial“ gab Eva-Maria Lemke (Moderatorin von heute+ (ZDF)) und Nils Dobrinzsky (Qualitätsmanager SWR) berichtete über „Internationale Trends im Fernsehen“.

Der Bremer Fernsehpreis

Den Bremer Fernsehpreis gibt es mit Unterbrechungen seit 1974. Der Preis gilt als maßgebliche Auszeichnung für regionale deutschsprachige Fernsehprogramme. Radio Bremen organisiert den Wettbewerb der Fernsehregionalprogramme im Auftrag der ARD. Wer sich dieses Jahr über die begehrten Auszeichnungen freuen darf, entschied die Jury mit:

+ Frank Plasberg (ARD-Moderator und Jury-Vorsitzender), 
+ Gesa Eberl (Moderatorin bei n-tv und RTL), 
+ Hans Helmich (Redakteur beim Fernsehprogramm der Deutschen Welle 
und Medientrainer), 
+ Andreas Jölli (Korrespondent des Österreichischen Rundfunks in 
Berlin und Publizistik-Dozent) und 
+ Birgitta Weber (u.a. stellvertretende Chefredakteurin beim 
Südwestrundfunk und Redaktionsleiterin des ARD-Politikmagazins 
"Report Mainz"). 

Die Jury-Begründungen:

„Die beste Sendung“

Hallo Niedersachsen vom 27. Juli 2017, NDR, Hannover

Wenn weite Teile eines Bundeslandes unter Wasser stehen, kann man als Journalist in der Zentrale leicht den Überblick verlieren: Wo herrscht Katastrophenstimmung, wo entspannt sich die Lage? Die Redaktion von „Hallo Niedersachsen“ behält den Überblick, nimmt die Zuschauer an die Hand und unternimmt mit ihnen eine 30 Minuten lange Reise durch die Regionen: souverän, nie alarmistisch! Und immer gut informiert, was mit dem Einsatz eindrucksvoller Infografiken unter Beweis gestellt wird. Besonderes Lob verdienen die Reporter, die nie sich selbst, sondern das Geschehen und die vielen verzweifelten Menschen in den Vordergrund stellen.

„Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag“

Dildokreuz an St. Stephani, buten un binnen vom 11. November 2016, Radio Bremen, Bremen

Ein Dildo am Kirchturm, klingt, als ließe sich das leicht umsetzen. Doch wie schnell kann eine solche Geschichte ins Schlüpfrige abgleiten. Genau das passiert jedoch nicht. Anke Plautz gelingt die sprachliche Gratwanderung mit Bravour. Mit viel Wortwitz und Sinn für Menschen und Situationen entwickelt sie ein humorvolles feuilletonistisches Kleinod. Auch dank des gekonnten Musik- und Stimmeinsatzes entsteht so ein rundum gut komponierter Beitrag, den die Jury für absolut preiswürdig hält.

„Die beste Moderatorin/Der beste Moderator“

Anne Willmes, Lokalzeit vom 15. Juni 2017, WDR, Essen

Ob ein Moderator/eine Moderatorin gestählt ist, zeigt sich in brenzligen Situationen. Zum Beispiel wenn ein Volksfest fast ins Wasser fällt. Anne Willmes behält nicht nur die Nerven, wenn der Sendeablauf über den Haufen geschmissen wird, sondern bleibt so charmant, wie ihre Zuschauer sie kennen. Denn meist steht sie im trockenen Lokalzeit-Studio in Essen. Was sie da veranstaltet, ist große Kunst: Wie sie dem Zuschauer klarmacht, dass drei kauzige Vogelkundler, die einem Feldsperling nachstellen, die mitreißendste Sache der Welt sind! Mit ihrer klaren ungekünstelten Sprache macht sie den Zuschauer neugierig auf alles, was in seiner Nachbarschaft passiert. Eine Moderatorin so auf Augenhöhe mit ihren Zuschauern – das sieht man selten.

„Worauf wir besonders stolz sind“

#ausgesetzt, Aktuelle Stunde vom 5. April 2017, WDR, Düsseldorf

Ausgesetzt! Schon der Titel suggeriert: Politiker sind peinlich, wenn sie aus ihrer Welt der Gesetzesvorlagen und parteipolitischen Kleinkriegen mal in die reale Welt geraten. Mit „#ausgesetzt“ geht bei der „Aktuellen Stunde“ eine Fremdschäm-Serie auf Sendung, die es in sich hat: Was passiert mit Politikern, wenn sie in Milieus geraten, mit denen sie nichts verbindet? Spannend auch die Frage: Wie weit biedern sie sich dem noch nicht überzeugten Bürger an? Beim Zuschauen geraten eigene Anschauungen ins Wanken, wenn Spitzenpolitiker in der rauen Wirklichkeit versagen. Aber es macht sie irgendwie auch menschlicher; dank der Autorinnen Beate Becker und Astrid Houben.

Wo bin ich? Naturkundemuseum, MDR Sachsen-Anhalt heute vom 25. September 2016, MDR, Magdeburg

„Wo bin ich?“ – der Name der Serie gilt für die Folge „Naturkundemuseum“ im doppelten Wortsinn. Denn was das Team um Autor Heiko Cinibulk und Presenter Alex Huth da aus dem Hut zaubern, hat mit einem Museum nur am Rande etwas zu tun: In einer Art Zeitreise findet sich der Zuschauer völlig überrascht im Gruselkabinett, auf dem Schlachtfeld oder am Königshofe wieder und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Verstaubte Vitrinen? Das war einmal – das Museum lebt! Dass der Zuschauer das mit viel Spaß überlebt, liegt auch an Alex Huth, der die kreativen Theatereinlagen charmant, mit augenzwinkernden Moderationen verbindet. Da wird das Raten fast zur Nebensache.

Ansichtssache, Abendschau vom 22. März 2017, rbb, Berlin

Kommentare – im Fernsehen immer eine Herausforderung. Denn bildlich anregend sind sie in der Regel nicht. Und deshalb tauchen sie in vielen Regionalprogrammen auch kaum noch auf. Florian Eckardt und Ralf Ayen treten den Beweis an, dass das nicht so bleiben muss. Durch den kreativen Einsatz von Grafik, der den Text stützt, ist „Ansichtssache“ visuell attraktiv und unterhaltsam. Darüber hinaus haben die Autoren den Mut, ihre Ansicht stringent an den Zuschauer zu bringen. Weg mit dem langatmigen Abwägen von Argumenten! Die Zuschauer können ja in den sozialen Medien schreiben, was sie stört, was ihnen fehlt, was sie selber denken. Endlich haben Redakteure wieder die Möglichkeit, Diskussionen anzuzetteln.

„Die beste Recherche“

Anis Amri, Abendschau ab Januar 2017, rbb, Berlin

Sie haben sich dem Wettlauf um die neueste Information rund um Anis Amri gestellt. Seit dem Attentat auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, schaute nicht nur ganz Deutschland auf die Hauptstadt und ihre merkwürdigen Ermittler. Und immer, wenn man dachte, stümperhafter kann es kaum noch sein, legten die rbb-Autoren Norbert Sigmund, Joachim Goll und Thorsten Mandalka noch einmal nach. Neue Fakten über Schlamperei werden nachvollziehbar aufbereitet. Reporterglück? Nein! Investigativen Journalismus in dieser Dichte gibt es nur, wenn Redakteure Experten sind, sich im ganzen Sender zusammenschließen und einen guten Draht zu Informanten haben. Die Abendschau-Redaktion ist offenbar gut organisiert – zur Nachahmung empfohlen!

Medikamentenversuche an Heimkindern, Schleswig-Holstein Magazin vom 11.10.2016, NDR, Kiel

Alles fing mit einer E-Mail an. Als dann ein Informant auspackte, erkannten die beiden Autoren Eike Lüthje und Christian Schepsmeier das Potential dieser Geschichte: Mit viel Energie und journalistischer Hartnäckigkeit durchwühlten sie Archive, sprachen mit Experten und spürten Opfer auf. So entstanden mehrere packende Beiträge im Schleswig-Holstein Magazin über Medikamentenversuche an Heimkindern und an Psychiatriepatienten. Die exzellente Recherche, die eindringlichen Gespräche mit Opfern, die einfühlsame Texthaltung – all das macht die Reihe preiswürdig. Dazu gehört auch die ausgezeichnete bildliche Umsetzung. Die Kameraführung und Art der Fotografie von Kamerafrau Berit Ladewig ist kreativ und sensibel zugleich und komplettiert die hervorragende Teamleistung.

„Die gelungenste Zuschauerbeteiligung“

Herzenssache – Lieblingsmenschen Danke sagen, zibb vom 5. Dezember 2016, rbb, Potsdam

Wenn einer hartgesottenen Jury beim Ansehen von Beiträgen vor Rührung die Tränen in die Augen steigen, dann müssen diese Beiträge etwas Besonderes sein. Und ja, etwas Besonderes ist dem Herzenssache-Team aus der Redaktion zibb gelungen. Auf ihren Aufruf, Menschen Danke zu sagen, gab es Hunderte von Zuschriften. Eindrücklich wird die Reihe jedoch vor allem wegen der Art, wie die Geschichten komponiert sind und wegen der Reporterin Janna Falkenstein. Unprätentiös, einfühlsam, zurückgenommen, dabei aber sehr sympathisch, „öffnet“ sie die Menschen. Eine Reihe, die offenbar nicht nur die Jury ins Herz getroffen hat.

Livestream der Gala 
am Freitag, dem 17. November 2017, ab 20 Uhr, auf 
http://www.bremerfernsehpreis.de 

Aktuelles rund um den Bremer Fernsehpreis https://twitter.com/Bremer_FS_Preis

Fotos sind in Kürze bei http://www.ard-foto.de/ abrufbar.

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Schematherapie: Wie eigene ungünstige Verhaltensmuster und Gefühle therapeutisch gewandelt werden können

Dossier Schematherapie

München (ots) – In der Kindheit wird unsere eigene Persönlichkeit angelegt. Wenn wichtige emotionale Grundbedürfnisse nicht gestillt werden, kann es zu ungünstigen Verhaltensmustern kommen. Diese können sich in psychischen Störungen äußern, darunter fallen Persönlichkeitsstörungen wie Borderline oder Narzissmus sowie chronische Depressionen oder Angststörungen. Mittels der Schematherapie von Jeffrey Young können diese Ursprünge in der Kindheit erkannt werden. Im zweiten Schritt steht die Veränderung des eigenen Verhaltens und der Einstellungen zu den Situationen im Vordergrund. Das Besondere an der Schematherapie ist darüber hinaus die Gestaltung der Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Der Therapeut übernimmt nach Analyse für die Dauer der Therapie die Rolle, welche beispielsweise in der Kindheit negativ besetzt war und wandelt durch sein gegenteiliges und dadurch passendes, einfühlendes Verhalten die ungünstigen Erinnerungen um. Dies gilt sowohl für ambulante als auch für stationäre Therapie.

Ein „maladaptives Schema“ ist ein dauerhaftes, ungünstiges Verhaltensmuster, das in der Kindheit oder Jugend erworben wurde. Ursache dafür ist das dauerhafte Fehlverhalten von Erziehungsberechtigten oder einflussreichen Personen im Leben des Kindes oder Jugendlichen. Ein solches Schema ist ein Bündel an Mustern von Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen und Körperempfindungen. Dieses steuert dann das Verhalten in einer bestimmten Situation. Solche „Lebensfallen“ können sich entweder auf sich selbst oder die Beziehungen zu anderen Personen beziehen. Das gezeigte Verhalten ist starr und hat wenig mit der konkreten Situation, die eigentlich abläuft, zu tun. Durch diese Schemata wird eine gesunde psychische Entwicklung quasi unterbunden.

Eine zweite Schema-Herkunft entsteht aus überhöhter Fürsorge in der Kindheit oder Jugend. Die dahinter stehenden negativen, sich wiederholenden Ereignisse, die zu Überbehütung führten, lassen Verhaltensmuster entstehen. Diese fühlen sich zwar für den Betroffenen „richtig“ an, sind aber für ihn und Außenstehende Ursache von Leid und schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen. In beiden Formen entstehen Bewältigungsstile, die in drei Formen vorkommen: „Sich-Fügen / Erdulden“, „Überkompensation“ und „Vermeiden“.

Ein Beispiel: Arnes Eltern haben ihn in der Kindheit aus beruflichen Gründen oft alleine zuhause gelassen, bevor er dafür reif war. Er entwickelte starke Ängste und „klammert“ als Erwachsener nun an seiner jetzigen Familie, weil er Angst hat, verlassen zu werden. Seine Partnerin und ihre gemeinsamen Kinder fühlen sich dadurch in ihrem täglichen Leben eingeengt und kontrolliert. Mittels der Schematherapie konnte Arne die Ursache für seine Ängste erkennen und lernt nun Stück für Stück Verhaltensweisen, um im Alltag die Beziehungen loszulassen. Seitdem geht es der Familie im Miteinander besser.

Jeffrey Young arbeitete heraus, dass bestimmte Erlebnisse dann im späteren Leben „Schema-Modi“ auslösen. Dabei unterscheidet er zwischen dysfunktionalen sowie gesunden Kind- und Erwachsenen-Modi. Ziel der Therapie ist es, die gesunden Modi zu fördern, um das glückliche Kind oder den zufriedenen Erwachsenen zu stärken. Verschiedene therapeutische Ansätze helfen dem Klienten, die Ursprünge der Muster zu erkennen, und neue Verhaltensweisen einzuüben.

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Schematherapie: Wie eigene ungünstige Verhaltensmuster und Gefühle therapeutisch gewandelt werden können GmbH gründen