phoenix: Greenpeace-Vertreter Krug zum Dieselskandal: „Die Autoindustrie lügt“

Bonn (ots) – Der Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Deutschland, Stefan Krug, hat der Autoindustrie mit Blick auf den Dieselskandal vorgeworfen, bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben: „Es ist klar, dass die Industrie – deutlich gesagt – lügt“, sagte Krug in einem Interview in der phoenix-Sendung „vor Ort“. Die Behauptung, eine Umrüstung gängiger Dieselmodelle sei nicht so einfach umzusetzen, entspringe der „klassischen Haltung der Industrie, einfach Dinge zu behaupten, die so nicht stimmen.“ Längst gebe es Zusatzeinrichtungen für fast jedes Dieselmodell, so Krug.

Von einer zukünftigen Bundesregierung forderte Krug auch mit Hinblick auf die Durchsetzung der Elektromobilität, ein strikteres Vorgehen gegenüber den Autobauern: „Wir brauchen einen politischen Rahmen, der deutlich vorgibt: Wir haben einen Shift zur Elektromobilität, und wir geben euch noch die und die Zeit.“ Die Industrie und nicht der Steuerzahler müsse für die Kosten aufkommen, die sowohl durch die Folgen der Feinstaubbelastung als auch durch den Übergang zur Elektromobilität entstehen würden. Die Politik müsse den Autobauern klar vermitteln: „Ihr müsst für die Kosten aufkommen, die das bedeutet, auch und gerade im Gesundheitsbereich. Und dann denke ich, hat die Politik ihren Job gemacht.“

http://ots.de/nokds

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de

  Nachrichten


phoenix: Greenpeace-Vertreter Krug zum Dieselskandal: „Die Autoindustrie lügt“
geschäftsanteile einer gmbh kaufen

Einführung gestaffelter Zuschüsse im Einbruchschutz

Frankfurt am Main (ots)

   - 20 % Zuschuss für Investitionen bis zu 1.000 EUR
   - 10 % Zuschuss für weitere Investitionen über 1.000 EUR
   - Verbesserte Förderung insbesondere für kleinere Vorhaben 

Mit dem Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen“ fördert die KfW auch Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern (Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen) und Mietern. Ab sofort gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse. Die ersten 1.000 EUR der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 % (vorher 10 %) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 EUR hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 % gewährt. Diese neue gestaffelte Förderung gilt pro Antragsteller und Gebäude.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Die hohe Nachfrage nach unseren Zuschüssen zeigt, dass es beim Einbruchschutz einen großen Bedarf gibt. Wir haben die Zuschussförderung deshalb weiter verbessert. Wir wollen privaten Hauseigentümern und vor allem auch Mietern durch höhere Zuschüsse künftig noch stärker dabei helfen, auch kleinere Einbruchschutzmaßnahmen in den eigenen vier Wänden durchzuführen.“

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière: „Der Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen ein massiver Eingriff, der häufig zu anhaltender Verunsicherung und Ängsten führt. Neben dem materiellen Schaden ist die Verletzung von Privat- und Intimsphäre die oftmals mindestens ebenso bedeutende Beeinträchtigung. Gegen Wohnungseinbruch hilft auch Eigenvorsorge. Dabei helfen wir. Das Förderprogramm wird stark nachgefragt und wirkt. Wir wollen Mieterinnen und Mieter noch stärker unterstützen. Dies erreichen wir mit der Einführung gestaffelter Zuschüsse.“

„Mit der Neuerung der KfW-Zuschussförderung für den Einbruchschutz wollen wir die Attraktivität von kleinvolumigen Investitionsmaßnahmen weiter steigern“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. „Bereits mit geringen Beträgen können Eigentümer und Mieter ihre Wohnungen und Häuser gegen Einbruch sinnvoll schützen. Dies wird nun durch die gestaffelte Zuschussregelung betont.“

Anträge müssen vor Vorhabensbeginn über das KfW-Zuschussportal gestellt werden. Die Mindestinvestitionssumme zur Antragsstellung liegt bei 500 EUR. Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen des Handwerks ausgeführt werden und werden bis zu einem Investitionsvolumen von max. 15.000 EUR pro Wohneinheit bezuschusst.

Seit November 2015 gewährt die KfW im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Zuschüsse für einbruchhemmende Maßnahmen. Bis zum 30.06.2017 wurden über 120.000 Wohneinheiten gefördert.

Bei der Antragsstellung ist zukünftig eine Sperrfrist zu beachten, um eine breite Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen für viele Bauherren zu ermöglichen: Daher können bereits einmal geförderte Investoren erneute Zuschussanträge für Baumaßnahmen am gleichen Gebäude erst 12 Monate nach der ersten Förderzusage stellen.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie unter: www.kfw.de/einbruchschutz.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Sybille Bauernfeind
Tel. +49 (0)69 7431 2038, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Sybille.bauernfeind@kfw.de, Internet: www.kfw.de

  Nachrichten