MDR-Dokumentation „Wer bezahlt den Osten“ hat Friedrich und Isabel Vogel-Preis für herausragenden Wirtschaftsjournalismus gewonnen

Leipzig (ots) – Die dreiteilige Dokumentation „Wer bezahlt den Osten?“, die sich mit den Transformationsprozessen im Osten seit 1990 beschäftigt, hat sich bei der Preisverleihung in Frankfurt/Main in der Kategorie „Fernsehen“ durchgesetzt. Im Januar wird das Thema auch im Ersten zu sehen sein.

In der Begründung für die Preisvergabe heißt es u.a.: „Die zugrundeliegende Recherche hat eine enorme Qualität. Ein solches Großwerk erforderte mit Sicherheit unglaubliche Suchen und Forschungen. Dies verspricht … eine der hervorragendsten und gültigen Bestandsaufnahmen der Geschichte von Wiedervereinigung und der wirtschaftlichen Folgen zu werden. Grandios.“

Die Dokumentation, die Mitte des Jahres im MDR-Fernsehen zu sehen war, hat den Nerv der Zuschauer getroffen und zeigt das ungebrochene Interesse der Menschen an den tiefgreifenden Entwicklungen nach der Wende. Der durchschnittliche Marktanteil aller drei Teile im MDR-Sendegebiet betrug 12,1 Prozent.

„Wer bezahlt den Osten?“: 1,5 Billionen Euro sind seit 1990 nach Ostdeutschland geflossen; vielerorts schaut es hier inzwischen schicker aus als im Westen der Republik. Und trotzdem stehen die fünf ostdeutschen Bundesländer wirtschaftlich bis heute nicht auf eigenen Beinen. Die dreiteilige MDR-Dokumentation begibt sich auf die Spur der gigantischen Transferströme zwischen Ost und West und will unter anderem wissen: Woher kommt das Geld für Ostdeutschland? Wer profitiert davon? Und: Wie schafft man es, den Osten dauerhaft wirtschaftlich zu stabilisieren?

„Wer bezahlt den Osten?“ ist eine Koproduktion des MDR und der Hoferichter & Jacobs Filmproduktion.

Dr. Friedrich Vogel (1902 -1976), Verleger des Handelsblatts, war ein engagierter Wirtschaftsjournalist der ersten Stunde. In seinem Geiste vergibt die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung jährlich die mit jeweils 3 000 Euro dotierten Auszeichnungen für Wirtschaftsjournalismus. Geehrt werden innovative journalistische Arbeiten in Druck- bzw. Online-Medien, Hörfunk oder Fernsehen, sowohl von einzelnen Autoren als auch von Redaktions-Teams, die dem Leser, Zuschauer, Hörer und Nutzer das Thema „Wirtschaft“ verständlich nahebringen.

Zum 32. Mal wurden am 21. November in Frankfurt/Main die renommierten Friedrich-Vogel-Preise für Wirtschaftsjournalismus 2017 verliehen.

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Margit Parchomenko,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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Ombudsleute bei Zeitungen wollen Vereinigung gründen: Erster Präsident soll Anton Zahlender von „Main Post“ werden

Hamburg (ots) – Die Ombudsleute und Leserredakteure wollen im Frühjahr 2018 eine Vereinigung gründen. Erster Präsident soll Anton Sahlender werden, Leseranwalt der „Main Post“ in Würzburg. Das meldet der Mediendienst kress.de.

Den Entschluss haben die Ombudsleute bei ihrem Treffen in München bei der „Süddeutschen Zeitung“ getroffen.

Dort trafen sie auch Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“.

Prantl nahm vor den Leserredakteuren auch Stellung zu aktuellen Vorwürfen: „Wir Journalisten müssen uns nicht anklagend das Hemd aufreißen“, wandte sich Prantl gegen die zur Zeit beliebten Selbstgeißelung von Redakteuren, die öffentlich bekennen, auf ihre Leser nicht gehört und sich nur in einer Blase von Gleichgesinnten eingelullt zu haben: „Es stimmt einfach nicht, dass wir uns nur in den höheren Schichten bewegen und ein inzüchtiges System pflegen.“

Mehr auf kress.de, dem Mediendienst: https://kress.de/news/detail/beitrag/139072-die-journalismus-kolumne-von-paul-josef-raue-heribert-prantl-ueber-ombudsleute-und-die-interessen-der-leser.html

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Bülend Ürük
Chefredakteur
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chefredaktion@newsroom.de
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Saarländer werden Becherhelden: Umweltministerium Saarland und Deutsche Umwelthilfe starten Kampagne zur Vermeidung von Coffee-to-go-Einwegbechern

Berlin (ots) – Kaffee für unterwegs im Mehrwegbecher schützt die Umwelt – Zahlreiche saarländische Unternehmen schenken Coffee-to-go in wiederbefüllbare Mehrwegbecher aus und gewähren einen Rabatt – Umweltministerium Saarland und DUH unterstützen Unternehmen mit Kampagnenmaterialien und Informationen

Zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung starten das saarländische Umweltministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“. Gemeinsam sagen sie damit den immer größer werdenden Mengen weggeworfener Coffee-to-go-Pappbecher den Kampf an. Im Saarland werden jährlich mehr als 34 Millionen Einweg-Pappbecher verbraucht. Für deren Herstellung wird viel Holz, Kunststoff, Wasser und Energie verbraucht. Und das für eine Nutzungsdauer von im Schnitt bloß 15 Minuten. Die Kampagne soll dabei helfen, Mehrwegalternativen bekannt zu machen, unnötigen Müll zu vermeiden und das Saarland sauber zu halten.

Ab dem 23. November bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher an mehr als 100 Verkaufsstellen im Saarland den Kaffee in wiederbefüllbare Mehrwegbecher ausgeschenkt. Als Bonus erhalten die Kunden für jede Wiederbefüllung zehn Cent Rabatt. Zum Start der Initiative unterstützt das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz teilnehmende Unternehmen mit Kampagnenmaterialien. Die Anmeldung für teilnehmende Gastronomiebetriebe funktioniert ganz einfach per Mail an Becherheld@Umwelt.Saarland.de. Dann wird das Café oder die Gaststätte registriert, bekommt Aufkleber und Informationsflyer für Kunden und wird auf der Homepage des Umweltministeriums beworben. Wichtige Kooperationspartner der Initiative sind die Dehoga Saar, die Bäckereiinnung Saarland und der Entsorgungsverband Saar.

„Die Flut aus Einwegbechern wird immer größer, denn seit Jahren steigt die Kaffeenachfrage kontinuierlich an. Wir müssen etwas gegen die Ressourcenverschwendung unternehmen und auf Mehrweg setzen“, sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Saarländischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Initiative für saubere Straßen, Plätze und Parks starten zu können. Die tolle Kampagne im Saarland ist beispielgebend und andere Bundesländer sollten so etwas auch umsetzen. Wir brauchen noch mehr Becherheldinnen und Becherhelden“, so Resch weiter.

„34 Millionen verbrauchte Pappbecher pro Jahr im Saarland sind deutlich zu viel. Diesen Wegwerftrend wollen wir nicht mitmachen und möchten den Verbrauchern umweltfreundliche Lösungen für den Kaffeegenuss unterwegs nahebringen. Für alle, die im Saarland unterwegs sind, gibt es tolle Mehrwegbecher, an denen sich niemand die Finger verbrennt. Einfach Wiederbefüllen lassen, Becherheldin und Becherheld werden und dabei noch Geld sparen“, sagt der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost. Bereits zum Auftakt sind im Saarland rund 100 Cafés, Bäckereien, Tankstellen, Gaststätten und Schnellrestaurants als Becherheld-Tankstellen dabei. Jede Einrichtung, die Heißgetränke zum Mitnehmen anbietet, kann künftig mitmachen. „Wir wollen, dass möglichst viele Saarländerinnen und Saarländer zu Becherhelden werden“, so Jost. Alle teilnehmenden Stationen im Saarland und weitere Informationen sind auf www.becherheld.saarland.de zusammengefasst.

„Becherheldin oder Becherheld zu sein, ist ganz einfach. Überall im Saarland wo Verbraucherinnen und Verbraucher den Becherheld-Aufkleber sehen, können sie sich ihren Kaffee in Mehrwegbecher abfüllen lassen. In einigen Cafés werden auch attraktiv designte Mehrwegbecher zum Kauf angeboten. Durch hygienische Vorschriften für das Wiederbefüllen privater Mehrwegbecher und regelmäßige Schulungen zur Lebensmittelsicherheit ist der Kaffee im Mehrwegbecher eine saubere Sache“, erklärt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Die DUH setzt sich bereits seit 2015 mit ihrer Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“ für die Vermeidung von Einwegbechern ein und sieht in Mehrwegbecher-Poolsystemen eine besonders umwelt- und verbraucherfreundliche Möglichkeit, Abfälle zu reduzieren. Allein in Deutschland werden stündlich 320.000 der Einwegbecher verbraucht, pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter an Wasser benötigt. Für die Produktion ist jährlich eine Energiemenge nötig, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte.

Links:

Webseite der DUH-Kampagne: www.becherheld.de 
Hygiene-Fact-Sheet der DUH: http://www.duh.de/becherheld-infos/
Webseite Becherheld-Initiative Saarland: www.saarland.de/becherheld 

Pressekontakt:

Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft DUH
030 2400 867 43, 0151 18256692, fischer@duh.de

Sabine Schorr, Pressesprecherin Ministerium für Umwelt und
Verbraucherschutz
0681 501 4710, s.schorr@umwelt.saarland.de

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de
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Studie von eco und ADL: Industrial IoT-Umsätze wachsen bis 2022 jährlich rund 19 Prozent

Köln (ots) – Industrial IoT-Umsätze werden sich bis 2022 auf 16,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln, Industrial-IoT-Markt bleibt einer der am schnellsten wachsenden Sektoren Deutschlands, Deutschland ist im Bereich Industrial-IoT weltspitze.

Der deutsche Industrial-IoT-Markt wird sich in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln auf circa 16,8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2022. Dies zeigt die heute in Köln vorgestellte Studie „Der deutsche Industrial-IoT-Markt 2017-2022. Zahlen und Fakten“ vom eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little. Das entspricht einem zukünftigen Wachstum von rund 19 Prozent pro Jahr.

Das heute bereits größte Marktsegment, die Automobilwirtschaft, wächst dabei mit 20,2 Prozent am schnellsten. Ein starkes Wachstum mit 18,9 Prozent pro Jahr gibt es auch im Maschinen- und Anlagenbau. Beide Segmente machen gemeinsam über 50 Prozent des gesamten Industrial-IoT-Marktes in Deutschland aus. Insgesamt sieben Marktsegmente hat die Studie untersucht. „Industrial-IoT ist wesentlich für den Erhalt und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf den Weltmärkten“, sagt eco Geschäftsführer Harald A. Summa. „Die sieben in der Studie betrachteten Industrien entfalten enorme Potenziale, wenn sie ihre Stärken mit denen der Internetwirtschaft verbinden.“

IoT-Markt wird sich in fünf Jahren mehr als verdoppeln

Im internationalen Vergleich ist der deutsche Markt für Industrial-IoT laut der Studie hoch entwickelt. Deutschland zählt mit seiner breiten und innovativen Industriestruktur und der hohen Roboterdichte zu den größten Industrie 4.0-Märkten der Welt. Wachstumstreiber für die nächsten Jahre ist vor allem die voranschreitende Digitalisierung von derzeit analogen Produktions- und Lieferprozessen. „Die Digitalisierung der Industrie und des Mittelstands ist in der Umbruchphase unbequem und in vielen Bereichen schmerzhaft. Industrial-IoT erfordert ein Neudenken der zentralen Wertschöpfungsprozesse oder gar des gesamten Geschäftsmodells. Langfristig sichern diese Maßnahmen aber die Position der deutschen Industrie im globalen Wettbewerb“, sagt Lars Riegel, Principal Arthur D. Little GmbH.

Die Studie hat die sechs wichtigsten Markttrends untersucht: Mit Industrial-IoT-Lösungen erhöhen Unternehmen beispielsweise ihre Flexibilität bis zur Auslieferung und machen sich mit as a Service-Geschäftsmodellen fit für die Zukunft. „Unternehmen wünschen sich individuell zugeschnittene Lösungen mit niedrigem Investitionsbedarf. Anbieter müssen dafür eine klare Strategie in Bezug auf Portfolio-Tiefe und Kooperation mit geeigneten Partnern festlegen“, sagt Riegel.

Industrial-IoT-Ökosysteme entstehen

Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen ist dabei erfolgsentscheidend, zeigt die Studie: Industrial-IoT-Lösungen setzen sich aus rund 30 Kompetenzen zusammen. „Kein Unternehmen ist in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette alleine abzudecken. Bei Industrial-IoT handelt es sich um ein Ökosystem-Geschäftsmodell“, sagt Harald Summa. „Industrieübergreifende Kooperationen sind daher eine Grundvoraussetzung, um für Kunden relevante Services anbieten zu können. Es bedarf einer neuen Orientierung der Unternehmen, die vor allem für Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette offen sein müssen“, so Summa weiter.

Grundvoraussetzung für diese Entwicklung ist der sichere Austausch der von den Teilnehmern der Ökosysteme geteilten Datenmengen. Daher bedarf es vollumfänglicher Security-Konzepte, um auftretende Sicherheitslücken im Kommunikationssystem zu vermeiden sowie Fernzugriffe auf das Produktionssystem zu kontrollieren.

Pressekontakt:

eco – Verband der Internetwirtschaft e. V., Lichtstr. 43h, 50825 Köln
René Bernard, Tel. 0221 / 7000 48-131, E-Mail: Rene.Bernard@eco.de

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VW-Vorstand Sanz musste fast eine Million Euro für Privatflüge mit dem Firmenjet zurückzahlen

Wolfsburg (ots) – BILANZ zitiert aus einer internen Aufstellung des Volkswagenkonzerns. Staatsanwaltschaft ermittelt.

Wie aus der Aufstellung „Aktienrechtliche Sachbezüge“ des VW-Managements hervorgeht, die das Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe zitiert, musste allein Beschaffungsvorstand Francisco Javier Garcia Sanz (60) rund 935.000 Euro an den Konzern für private Flüge im Firmenjet zwischen 2010 und 2013 zurückzahlen. 2014 hatte der damalige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (80) die Billigflüge seiner Vorstände gestoppt. Bis dahin konnten die Manager Firmenflugzeuge zum Preis eines Business-Class-Tickets der Lufthansa für die entsprechende Strecke nutzen, was gerade gut einem Zehntel der tatsächlich entstehenden Kosten entsprach. Piëch hatte Sorge, dass sich die Justiz für die Vielflieger interessieren könnte.

Zurzeit untersucht die Staatsanwaltschaft Braunschweig in Vorermittlungen, ob der „Anfangsverdacht der Untreue“ gegeben ist. Im September hatte die „Bild am Sonntag“ berichtet, dass der ehemalige Finanzvorstand und heutige Aufsichtsratschef, Hans Dieter Pötsch (66) für seine Privatflüge rund 500.000 Euro zurückzahlen musste. Zunächst hatte offenbar auch das Finanzamt keine Bedenken. BILANZ zitiert aus einem Brief des Vorstands an Piëch vom 22. Januar 2014, es sei „mit den Steuerbehörden eine pauschale Besteuerung vereinbart worden“. Der geldwerte Vorteil werde danach mit 75.000 Euro pro Jahr angenommen und von VW versteuert – eine mehr als kulante Haltung der Finanzbeamten.

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Redaktion BILANZ
Tel.: 040 347 23447

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BVR fordert Bundesrat auf EDIS abzulehnen

Berlin (ots) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) fordert den Deutschen Bundesrat auf, seinen Bedenken gegen eine Europäische Einlagensicherung (EDIS) Nachdruck zu verleihen und den überarbeiteten Vorschlag der EU-Kommission in Sachen EDIS am Freitag im Plenum abzulehnen. „Auch der neu eingebrachte modifizierte Ansatz zur Ausgestaltung von EDIS kann aus unserer Sicht nicht überzeugen“, so BVR-Vorstand Gerhard Hofmann. „Die Schaffung eines Transfermechanismus zwischen den nationalen Sicherungssystemen mit unbegrenzter Haftung jedes Kreditinstituts in der gesamten Eurozone lehnen wir weiter strikt ab“, sagt Hofmann.

Zu den zentralen Defiziten des überarbeiteten EDIS-Vorschlags gehört auch, dass die nachgewiesene positive Wirkungsweise von Institutsschutzsystemen ignoriert wird. Zu diesem Schluss kommen auch die beteiligten Ausschüsse des Bundesrates. Insbesondere die Institutssicherungssysteme der Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden aus Sicht des federführenden Ausschusses für Fragen der Europäischen Union in der vorliegenden Mitteilung der Kommission nicht ausreichend berücksichtigt. Hofmann: „Die Bankenunion kann auch ohne EDIS sehr gut funktionieren, wenn die Einlagensicherungsrichtlinie (Deposit Guarantee Schemes Directive – DGSD) aus dem Jahr 2014 konsequent umgesetzt wird.“

Ebenso wie die Ausschussempfehlung des Bundesrates fordert der BVR eine weitere Risikoreduzierung von allen Ländern der Eurozone ein. Insbesondere in einigen südeuropäischen Ländern seien die Non-Performing-Loans-Quoten immer noch deutlich zu hoch. Die gestern Abend vom Berichterstatter des Europäischen Parlaments vorgelegten risikoreduzierenden Maßnahmen im Rahmen der CRD-Revision (Capital Requirements Directives) reichten allerdings nicht aus, um EDIS auf den Weg zu bringen. Das NPL-Problem erfordere noch einige Jahre erhebliche Anstrengungen der betroffenen Banken.

Das Plenum des Bundesrates stimmt am Freitag über eine Stellungnahme zur Mitteilung der Europäischen Kommission über die Vollendung der Bankenunion ab. Die Kommission erläutert darin einen modifizierten Ansatz zur Ausgestaltung der Europäischen Einlagensicherung, der letzten Säule der Bankenunion. Der federführende Bundesratsausschuss für Fragen der Europäischen Union empfiehlt dem Plenum, den Vorschlag der Kommission zu EDIS abzulehnen.

Pressekontakt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Pressesprecherin Melanie Schmergal, Telefon: (030) 20 21-13 00,
presse@bvr.de, www.bvr.de

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Black Friday Preisvergleich: Schnäppchen oder Schwindel?

Berlin (ots) – Zum sogenannten Black Friday bieten Händler diverse stark rabattierte Schnäppchen an. Allerdings unterliegen viele Produkte starken Preisschwankungen auch schon vor den Rabatt-Tagen. Sind Preisnachlässe am Black Friday demnach Schnäppchen oder doch nur fauler Zauber? Das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) hat das analysiert.

Das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) hat einen Monat lang die Preise für Fernseher, Smartphones, Kühlschränke und Waschmaschinen der Händler Amazon, Alternate, MediaMarkt und Saturn beobachtet und erhebliche Preisschwankungen feststellen können. Bei nur einem von acht untersuchten Geräten sank der Preis kontinuierlich – und dies auch nur bei drei von vier Händlern. Bei einigen Geräten stieg der Preis kurz vor dem Black Friday sogar um bis zu 70 Euro.

Kaum ein Händler mit stabilen Preisen

Im untersuchten Zeitraum vom 17. Oktober bis zum 17. November unterlagen die ausgewählten Produkte im fünftägigen Rhythmus starken Preisschwankungen. So sank beispielsweise der Preis eines Smartphones bei Amazon von anfänglichen 563 Euro innerhalb von zwei Wochen auf knapp 500 Euro. Bereits fünf Tage später stieg der Preis wieder um 40 Euro. Dabei konnte der größte Preissprung des untersuchten Modells bei Saturn beobachtet werden: Während der ersten drei Wochen lag der Preis stabil bei 729 Euro. Nach einem kurzen Preisanstieg in der dritten Woche sank der Preis am Ende um mehr als 200 Euro auf 499 Euro.

Auch die Preisentwicklung bei Waschmaschinen unterlag bei drei von vier Händlern extremen Schwankungen. So stieg der Preis bei MediaMarkt innerhalb von vier Wochen von 565 Euro auf 635 Euro, während er bei Saturn von 649 Euro auf 639 Euro sank. Auch bei Amazon sank der Preis um insgesamt 10 Euro.

Vergleiche von Herstellern und Modellen lohnen sich

Wer echte Schnäppchen schießen möchte, sollte immer die Preise diverser Hersteller im Auge behalten – und das auch über einen längeren Zeitraum. So fiel der Preis eines sonst sehr preisstabilen Fernsehers bereits eine Woche vor der Amazon Cyber-Monday-Week um satte 156 Euro. Im gleichen Zeitraum stieg der Preis eines anderen Fernsehers beim Online-Händler Amazon um 65 Euro.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei Kühlschränken ab: Innerhalb von zehn Tagen fiel der Preis eines Samsung Kühlschranks bei MediaMarkt, Saturn und Amazon um bis zu 106 Euro. Bei einem Modell von Bauknecht stieg der Preis bei Amazon und MediaMarkt um 30 Euro.

„Schnäppchen zu machen, ist grundsätzlich möglich. Dafür muss man nicht auf Cyber Week oder Black Friday warten“, so Studienverantwortlicher Marius Wielinski. „In den großen Online-Shops ändern sich die Preise laufend – mal zugunsten, mal gegen die Käuferinteressen.“

Die komplette Untersuchung mit Details zu Preisen und Produkten ist hier zu finden https://www.netzsieger.de/ratgeber/black-friday-2017

Rabatt aller Haushaltsgeräte über den gesamten Untersuchungszeitraum:

Händler            Saturn   MediaMarkt    Alternate   Amazon
Rabatt in Euro     30       20            60,77       30,89 

Rabatt aller Smartphones und Fernseher über den gesamten Untersuchungszeitraum:

Händler            Saturn  MediaMarkt      Alternate   Amazon
Rabatt in Euro     164     - 66            85          - 76,50
                           (Preisanstieg)              (Preisanstieg) 

Über Netzsieger

Netzsieger steht für unabhängige Verbraucherberatung. Das Startup aus Berlin beschäftigt bereits mehr als 30 Mitarbeiter und gehört zu den führenden Vergleichsportalen im deutschsprachigen Raum. Die erfahrenen Redakteure vergleichen die ganze Bandbreite moderner Produkte und Services – von Software über Versicherungen bis hin zu Elektro-Artikeln. Netzsieger informiert Verbraucher übersichtlich, prägnant und seriös. Ziel ist es, den Lesern die beste Entscheidungshilfe im Dschungel der Produkte und Angebote zu bieten. Mittlerweile begleiten die hochwertigen, umfangreichen Testberichte Millionen von Verbrauchern jährlich bei ihren individuellen Kaufentscheidungen. Alle Vergleichstests stehen jedem Interessenten dabei frei und kostenlos zur Verfügung.

Pressekontakt:

Klaas Geller
fon. +49.302759597312
klaas.geller@tonka-pr.com

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Teach For All, Dr. Hiroshi Komiyama und MiSK Foundation gewinnen Mohammed Bin Rashid Al Maktoum Knowledge Award in Dubai

Dubai, Vae (ots/PRNewswire) – Die Gewinner des Mohammed bin Rashid Al Maktoum Knowledge Award 2017 nahmen am ersten Tag des Knowledge Summit 2017 an einer Gremiumssitzung teil.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20151123/290068LOGO )

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/609832/Wendy_Kopp_Award_Winner.jpg )

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/609833/Hiroshi_Komiyama_Award_Winner.jpg )

Die diesjährigen Gewinner sind Wendy Kopp, Geschäftsführerin von Teach For All (USA), Dr. Hiroshi Komiyama, Vorsitzender des Mitsubishi Research Institute (Japan), und die Mohammed bin Salman (MiSK) Foundation (Saudi Arabien).

Die Preisträger des Mohammed bin Rashid Al Maktoum Knowledge Award werden für ihre herausragende Beteiligung an der Erzeugung und Verbreitung von Wissen ausgewählt und für ihre Beiträge mit bedeutendem Einfluss auf die Entwicklung von Wissen, die Inspiration anderer und die Erschaffung von Möglichkeiten zur Förderung von Wissen geehrt.

Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE sowie Herrscher von Dubai, rief 2015 den Mohammed bin Rashid Al Maktoum Knowledge Award ins Leben. Die Auszeichnung soll Menschen, die in wissensbezogenen Feldern arbeiten, ermutigen, innovative und neue Wege zu finden, um Wissen weltweit zu verbreiten. Sie spiegelt die Entschlossenheit von Seiner Hoheit Scheich Mohammed und Dubai wider, wissensbezogene Fortschritte auf der ganzen Welt zu honorieren und gleichzeitig Innovationen und Originalität zu fördern.

Unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE sowie Herrscher von Dubai, und den Weisungen des MBRF-Vorsitzenden Seiner Hoheit Scheich Ahmed bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum findet im Dubai World Trade Centre vom 21. bis 22. November 2017 zum vierten Mal der Knowledge Summit statt. Das diesjährige Thema lautet: „Wissen und die vierte industrielle Revolution“.

Pressekontakt:

Hussain Mohammad, +971 4 4233466, hussain.mohammad@mbrf.ae

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Dramatische Erhöhung der giftigen Stickoxid-Emissionen bei herbstlichen Außentemperaturen: Mercedes C-Klasse 250 d schmutziger als 25 Jahre alter Diesel-Pkw

Berlin (ots) – Mercedes C-Klasse 250 d überschreitet bei unter sechs Grad Celsius den Stickoxidgrenzwert auf der Straße um das bis zu 13-fache – Deutsche Umwelthilfe fordert von Bundesverkehrsminister Schmidt den Entzug der Betriebserlaubnis und Anordnung eines amtlichen Rückrufs – Im Winterhalbjahr schalten die meisten der neun Millionen Euro 5 + 6 Diesel-Pkw die ordnungsgemäße Abgasreinigung ab und fluten die Städte mit dem giftigen Dieselabgasgift NO2 – Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht Versprechen: Kommunen erhalten derzeit keine Förderung aus dem Kommunalfonds für kurzfristig wirksame Maßnahmen für „Saubere Luft“ in unseren Städten – Bundesregierung verweigert Auskunft über die ihr vorliegenden Informationen, bei welchen Temperaturen die Diesel-Hersteller ihre Fahrzeuge mit behördlicher Billigung in NOx-Drecksschleudern verwandeln

Sieben Jahre nach Inkrafttreten der Grenzwerte für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) überschreiten 90 deutsche Städte immer noch zum Teil erheblich den NO2-Luftreinhaltegrenzwert von 40 Mikrogramm/m3 im Jahresmittel. Insbesondere in den Wintermonaten verschärfen sich die gesundheitlichen Folgen dramatisch. Im Vorfeld des nächsten Kanzler-Diesel-Gipfels am 28.11.2017 fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Angela Merkel auf, die vor der Wahl zugesagte eine Milliarde Euro aus dem „Kommunalfonds“ für „Saubere Luft“ den unter Dieselabgasen leidenden Städten für sofort wirksame Maßnahmen freizugeben. In einer ersten Zwischenbilanz der beim Diesel-Gipfel im August 2017 von den Autokonzernen und der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen sieht die DUH gerade in den Wintermonaten keine Verbesserung der massiven Luftbelastung mit NO2.

Unter den deutschen Kommunen hat sich ein erheblicher Unmut angestaut, da sich der mit einer Milliarde Euro gefüllte Kommunalfonds als bislang leeres Wahlversprechen herausgestellt hat. Anstatt den Kommunen, wie zugesagt, noch in 2017 kurzfristig wirksame Luftreinhaltemaßnahmen zu finanzieren, beschränkt sich die tatsächliche Förderung auf wenige Millionen Euro für weitgehend unwirksame „Masterpläne“. Notwendig sind neben den Diesel-Fahrverboten ab Anfang 2018 für schmutzige Pkw und Nutzfahrzeuge die technische Nachrüstung von Kommunalfahrzeugen sowie insbesondere der ÖPNV-Busflotten.

Anfang November 2017 hat die DUH im Rahmen der ihres Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) Abgasmessungen im realen Betrieb an einer Mercedes C-Klasse 250 d Euro 6 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen klare Indizien für das Vorhandensein rechtswidriger Abschalteinrichtungen. Die Straßenmessungen bei für Oktober bis März typisch niedrigen Außentemperaturen ergeben Abgaswerte, die höher sind als von Euro 1 Diesel-Pkw aus dem Jahr 1993.

Bei knapp 5 Grad Celsius Außentemperatur stößt der Mercedes C 250 d bei realen Straßenmessungen bis zu 1.028 mg/km NOx aus. Diese fast 13-fache Überschreitung des Grenzwerts ist umso erschreckender, da das Fahrzeug mit einem SCR-Katalysator sowie einem Dieselpartikelfilter ausgestattet ist. Oberhalb von 8 Grad Celsius zeigen die Messungen NOx-Emissionen von im Durchschnitt unter 300 mg/km. Der zulässige Grenzwert für Euro 6 liegt bei 80 mg/km. Vergleichende Detailanalysen der Funktionstüchtigkeit der Abgasreinigung über die Zeit zeigen bei einer Veränderung der Außentemperatur von nur drei Grad eine faktische Beendigung der Abgasreinigung, obwohl der Harnstoffkatalysator eine mehr als ausreichende Betriebstemperatur hatte.

Die DUH hat dem Bundesverkehrsministerium sowie dem Kraftfahrt-Bundesamt ihre Messprotolle übersandt und den Entzug der Typzulassung für diese Mercedes C-Klasse Euro 6 sowie einen amtlichen Rückruf der ausgelieferten Fahrzeuge gefordert. Motorschutzgründe könne Daimler, so die Meinung der DUH, gerade für dieses Fahrzeug nicht geltend machen, da die Einspritzung von Harnstoff in den im Abgasstrang hinter dem Motor angeordneten SCR-Katalysator offensichtlich auch dann eingestellt wird, wenn die Betriebstemperatur ausreichend hoch ist. Damit sieht die DUH hier das Vorhandensein einer rechtswidrigen, nach der Außentemperatur gesteuerten Abschalteinrichtung.

„Wir sind erschüttert, mit welcher Dreistigkeit Daimler die ordnungsgemäße Diesel-Abgasreinigung selbst bei einer Premium-Limousine mit einem Harnstoff-Katalysator bei Außentemperaturen abschaltet, die bei uns über sechs Monate hinweg üblich sind. Der Stuttgarter Autobauer entscheidet damit aktiv, die Innenstädte gerade dann mit dem Dieselabgasgift NOx zu fluten, wenn Frühgeborene, Kleinkinder, Alte und Atemwegserkrankte darunter besonders leiden. Das Kraftfahrt-Bundesamt muss als zuständige Behörde die Typzulassung für dieses C-Klasse Modell entziehen und für die bereits ausgelieferten Fahrzeuge einen amtlichen Rückruf anordnen“, fordert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Da die eigentlich für die Überwachung der Automobilindustrie zuständige Bundesbehörde dieser Aufgabe nicht nachkommt und erst tätig wird, wenn Dritte sie auf rechtswidrige Abschalteinrichtungen hinweisen, wird die DUH in den kommenden Monaten verstärkt die Funktionsweise der bei Euro 5 und Euro 6 Diesel-Pkw installierten Abschalteinrichtungen deutscher wie internationaler Fahrzeuge dokumentieren und diese Ergebnisse dem Kraftfahrt-Bundesamt sowie den Strafverfolgungsbehörden übergeben. Gleichzeitig droht die DUH der Bundesregierung eine neue Klage an, wenn sie nicht umgehend die ihr vorliegenden Informationen zu den temperaturbezogenen und sonstigen Abschalteinrichtungen veröffentlicht. Trotz eindeutiger Rechtslage wird den Kommunen, den Autobesitzern und der Öffentlichkeit die Veröffentlichung dieser Umweltdaten mit der Begründung „Betriebsgeheimnisse der Autohersteller“ verweigert.

„Je länger wir darauf warten müssen, dass die verantwortliche Bundesregierung den Manipulationen bei der Abgasreinigung einen Riegel vorschiebt, desto länger werden wir mit den giftigen Abgasen zu kämpfen haben. Nach wie vor akzeptiert die Regierung Fahrzeuge wie den von uns getesteten Mercedes C 250 d und verweigert damit auch den Fahrzeughaltern ihre Rechte. Das vom Verkehrsminister erlaubte ‚Thermofenster‘ ist ein Betrugsfenster“, so Axel Friedrich, internationaler Verkehrsberater und Leiter der Abgasmessungen im EKI.

Bereits im August 2016 hatte die DUH einen Mercedes C 250 d der Euronorm 6 mit Erstzulassung vom März 2016 gemessen. Bei sommerlichen Temperaturen um die 20 Grad lagen die Durchschnittsemissionen bei 206 mg NOx/km.

Links:

Messbericht Mercedes C 250 d Euro 6: http://l.duh.de/p171123

„8-Punkte-Sofortprogramm für saubere Luft“: http://l.duh.de/p171123

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsexperte
0152 29483857, axel.friedrich.berlin@gmail.com

DUH-Pressestelle:

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Dramatische Erhöhung der giftigen Stickoxid-Emissionen bei herbstlichen Außentemperaturen: Mercedes C-Klasse 250 d schmutziger als 25 Jahre alter Diesel-Pkw gmbh kaufen 1 euro

Online-Blumenversand: Der große Preis- und QualitätscheckSo schneiden deutsche Blumenlieferanten abPreisliche Differenzen von 30 Euro bei RosenGroße Qualitätsunterschiede: Viel Grün für viel Geld

Berlin (ots) – Jeder fünfte deutsche Internetnutzer bestellt inzwischen online Blumen. Die Lieblingsblume der Deutschen ist hierbei eindeutig die Rose. Fast jeder Dritte entscheidet sich beim Kauf für die „Königin der Blumen“. In einem umfangreichen Test der besten Online-Blumenanbieter hat das Vergleichsportal Netzsieger (www.netzsieger.de) gleichartige Rosensträuße aller Anbieter bestellt, begutachtet und in einem Langzeittest auf Frische und Standfestigkeit überprüft. Das Gleiche führte die Redaktion mit saisonalen Herbststräußen der jeweiligen Blumenlieferanten durch.

Große Unterschiede bei Optik und Frische der Rosen

Hinsichtlich des Bewertungskriteriums der Optik aller Rosensträuße liegen Euroflorist und Blumenfee auf dem letzten Platz. Schwarze Druckstellen (Euroflorist) und Farne, die an Blumen von der Tankstelle erinnern (Blumenfee) ergänzen das Bündel der nicht mehr ganz frisch wirkenden Rosensträuße. „Für knapp 32 beziehungsweise rund 26 Euro liegen die beiden Dienstleister zwar preislich in einem guten Rahmen, die Qualität und Frische der Rosen ist hingegen ungenügend“, wie die für den Test zurate gezogene Berliner Floristmeisterin Carolin Lange (Blumenfisch Floristik) anmerkt. Den teuersten Rosenstrauß bietet mit Abstand Bloomy Days. 20 rote Rosen kosten hier knapp 50 Euro. Der Preis spiegelt sich allerdings auch in der Qualität und Frische der Blumen wider: „50 Euro für langstielige Edelrosen mit besonders vollen Blütenköpfen sind gerechtfertigt“, so Carolin Lange. Die günstigsten roten Rosen für jeweils 19,99 Euro bieten FloraPrima und Valentins an. Bei ersterem Anbieter erhalten Kunden sogar noch eine Vase gratis, bei letzterem nicht nur 20 rote Rosen, sondern sogar 23. Die Optik bei beiden Blumenlieferanten ist ansprechend und zeugt von einem guten Preis-Leistung-Verhältnis.

Blumen auch bei LIDL und ALDI

Für knapp 25 Euro bieten auch die bekannten Discounter LIDL und ALDI Rosen an (23 Stück). Die Frische der Sträuße lässt jedoch zu wünschen übrig. Speziell der Rosenstrauß von ALDI erweist sich mit einer Haltbarkeit von nicht mehr als vier Tagen als wenig standhaft.

Fachgeschäfte häufig teurer als Online-Blumen-Lieferanten

Gerade bei den Rosensträußen fällt auf, dass diese bei den von Netzsieger (www.netzsieger.de) getesteten Blumen-Lieferanten häufig günstiger als im Einzelhandel sind – eine individuelle Beratung wie im Fachgeschäft fehlt jedoch. Insbesondere die Haltbarkeit ist jedoch bei vier der zehn Anbieter (ALDI, Euroflorist, MIFLORA, Blumenfee) ungenügend.

Durchschnittspreis für 20 rote Rosen liegt bei knapp 28 Euro

Für rund 25 und 30 Euro können Blumenliebhaber 20 rote Rosen bei Blume 2000 und Fleurop bestellen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, die Kosten liegen bei Blume 2000 sogar noch drei Euro unter dem durchschnittlichen Preis von 28 Euro. FloraPrima und Valentins überzeugen für jeweils 19,99 Euro ebenfalls mit ihren 20 beziehungsweise 23 roten Rosen. Die Qualität der Rosen von FloraPrima ist allerdings durchwachsen – teils frisch, teils fleckig.

Enttäuschendes Ergebnis bei den Herbstblumen

Die Qualität der herbstlichen Blumensträuße schneidet im Schnitt schlechter ab als die der Rosen. Der Durchschnittspreis liegt jedoch mit knapp 24 Euro vier Euro unter dem der Rosensträuße. Den günstigsten Herbststrauß gibt es bei FloraPrima für rund 18 Euro, dicht gefolgt von Blume 2000, ALDI, Blumenfee, und Euroflorist mit jeweils knapp 20 Euro. Der Preis für die Blumenauswahl ist bei ALDI, Blumenfee, Euroflorist sowie FloraPrima nicht angemessen. Zu viel Grün (ALDI), gefärbter Zierkohl (Blumenfee), eine durchwachsene Blumenqualität (Euroflorist) sowie verkehrt herum angebrachtes Blattwerk (FloraPrima) rechtfertigen den Preis nicht.

Blume 2000 und Bloomy Days überzeugen mit ihren Herbststräußen

Wie auch schon bei den Rosensträußen muss der Kunde für den herbstlichen Strauß bei Bloomy Days am tiefsten in die Tasche greifen. Er kostet hier knapp 30 Euro. Auch wenn die Farbauswahl nicht ganz stimmig ist, entsprechen das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Qualität der Blumen den Ansprüchen der den Netzsieger-Test beratenden Floristin. Auch Blume 2000 überzeugt: „Im Fachgeschäft würden Sie für so einen Strauß deutlich mehr bezahlen“, so Floristmeisterin Carolin Lange.

Der ausführliche Test der Blumenlieferanten inklusive Fotogalerie ist hier zu finden: https://www.netzsieger.de/k/blumenversand

Über Netzsieger

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